Neue Generation des Nissan Juke

Die Juke-Box erweitert ihr Repertoire
Ob rot oder weiß - Geschmackssache. Bilder

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Erwachsener Auftritt: Der neue Juke. Bilder

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Es war einmal ein Nissan Juke. Der sah so außergewöhnlich aus, dass sich fast jeder nach ihm umdrehte. Da waren die „schrägen“ Frontscheinwerfer und das komische Heck. Auf jeden Fall war er kein Einheitsbrei und vielleicht deshalb so sehr beliebt. Jetzt, knapp zehn Jahre später, geht die zweite Generation des Nissan Juke an den Start.

Sein Alleinstellungsmerkmal "frecher Mini-SUV" hat er verloren

Ein bunter Vogel ist er geblieben. Aus elf "Body-Farben" kann der Kunde eine für seinen Juke auswählen. Für das Dach gibt drei weitere Farben und somit unterschiedlichste Kombinationsmöglichkeiten. Die Nissans Designer haben sich etwas einfallen lassen um das Flair der ersten Generation hinüber zu beamen ins Hier und Jetzt. Die runden Lichter in der Front wurden übernommen, darüber strahlen nun Y-förmige Scheinwerfer - alle serienmäßig und in Voll-LED-Ausführung.

Der Kühlergrill wurde voluminöser gestaltet. In der Mitte prangt das Nissan-Logo. Die Coupéhafte Seitenlinie bleibt erhalten. Die C-Säule ist breit, die hinteren Türen haben integrierte Griffe und die Rückleuchten im Heck sind extrem kantig. "Dreidimensionalen Bumerang Stil" nennen Sie das bei Nissan. Man könnte den Rücklichtern auch andere exotische Namen geben - ziemlich cool sehen sie allemal aus. Mehr Stil, mehr Platz, mehr Technik habe der neue Juke behaupten Nissan-Sprecher.

Kleiner Hingucker: das neue Kompakt-SUV von Nissan.

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Er ist größer geworden

Um knapp 11 cm wuchs der Radstand. 6 cm mehr Platz für ihre Knie haben Passagiere im Fond und sagenhafte 68 Liter mehr Ladung gehen in den Kofferraum. Entsprechend der zahlreichen Außenfarben, geht's farbenfroh im Innenraum weiter orange-schwarz, rot-weiß, die Gestaltungsmöglichkeiten für die Sitze sind vielfältig. Die Materialien ab der mittleren Ausstattungslinie Acenta hochwertig. Auch die Verarbeitung wirkt dementsprechend. Ansonsten ist der Innenraum konventionell gestaltet.

Die Anzeigen des Cockpits sind ähnlich rund wie die Heiz- und Lüftungsöffnungen der Klimaanlage. Der Infotainment Bildschirm ist mittig angebracht und lässt sich mit verschiedenen Smartphone Systemen verbinden und koppeln und dient außerdem als WLan-Hotspot. Über eine entsprechende App und einen Google-Sprachassistenten können mehrere Funktionen des Juke abgerufen und kontrolliert werden, z.B. der Reifendruck. Ein Nissan Mitarbeiter machte sich bei den Testfahrten einen Spaß daraus, den ausgestellten Juke, per Knopfdruck auf seinem Handy, immer wieder mal hupen zu lassen. Per Sprachbefehl kann aber auch das Navigationsgerät schon von zu Hause aus programmiert werden. Steigt man dann in seinen Nissan, dirigiert das Navi ohne lästiges Eintippen, die Insassen gleich zum Ziel. Nissan bietet zum Marktstart erst einmal nur einen Motor für den Juke an.

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DIG-T-Turbobenziner mit drei Zylindern

Der holt aus einem Liter Hubraum 86 kW/117 PS. Der Verbrauch beläuft sich laut Hersteller auf 4,9 Liter je 100 Kilometer nach dem NEFZ (Neuen Europäischen Fahrzyklus), bzw. 6,1 Liter je 100 Kilometer nach dem neuen WLTP (Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure). In der ersten Stunde unserer Testfahrt verbrauchten wir allerdings mehr, nämlich rund 7 Liter. Als Alternative zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe steht für den Juke erstmals ein Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe (DCT) mit Lenkradschaltwippen zur Wahl.

Das Fahrverhalten lässt sich über den optionalen D-Mode Schalter mit den drei Modi Eco, Standard und Sport anpassen. Wir hätten uns einen stärkeren Motor gewünscht. In manchen Situationen kam der Juke nicht stark genug aus den Puschen. Ob eine weitere Motorisierung folgt ist noch nicht endgültig geklärt, bei Nissan denkt man allerdings über einen E-Juke nach. Für den 117 PS starken Benziner, hat man sich entschieden, weil laut einer Erhebung, 56 Prozent der Mini-SUV-Kunden, Motorisierungen zwischen 110 und 130 PS für ihre Fahrzeuge wählen. „Mitten ins Herz“ nennen die Nissan Marketing Mitarbeiter deshalb Ihre Entscheidung für dieses Aggregat.

Der Juke kann teilautonom fahren

Die Japaner bieten eine Reihe von Assistenzsystemen für ihren Neuen, unter anderem eine Fußgänger- und Radfahrererkennung. Ab 18.990 Euro ist der neue Juke zu haben. Mit diesem Preis ist er um fast 2.500 Euro teurer geworden als sein Vorgänger. Einen Juke mit DCT Doppelkupplungsgetriebe gibt's ab 22.590 Euro. Aktuell ist das Einführungs-Model N-Connecta mit Extras ab 22990 Euro bestellbar, jedoch nur im Internet. In Deutschland gibt es lediglich 50 Fahrzeuge, 20 davon sind bereits verkauft.

Ab Mitte Dezember erfolgt die erste Auslieferung zu den hiesigen Händler. Mitte Januar wird ein Juke-Day gefeiert und laut Nissan sollen alle Kunden, die einen neuen Juke kaufen wollen, Ihr Fahrzeug dann auch mitnehmen können, spätestens jedoch soll bis Ende März ausgeliefert sein.Wer übrigens immer schon einmal wissen wollte was Juke eigentlich bedeutet , dem sei jetzt auch noch geholfen. Juke ist ein Begriff aus dem "American Football". Gemeint ist damit die Finte eines Abwehr- oder Mittelfeldspielers. Warum jedoch ein Nissan so genannt wird, kann uns bisher niemand erklären.

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Technische Daten Nissan Juke (DIG-T 117)

Länge / Breite / Höhe 4,21 / 1,98 / 1,59 Meter
Motor 4 Zyl. Turbolader mit Direkteinspritzung
Leistung 86 kW / 117 PS
Max. Drehmoment 180Nm bei 1750-4000
Getriebe 7-Gang DCT Doppelkupplungsgetriebe mit Stopp-/Start-System
Beschleunigung O bis 100 km/h 11,1 Sekunden
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
Normverbrauch 6,1 – 6,4 Liter/100 km
CO2-Emissionen nach NEFZ 110-116g/km / nach WLTP 138-145g/km
Abgasnorm Euro 6d-Temp
Preis ab 18 990 Euro

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