Dieselloks müssen sauberer werden

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Einen sauberen Dieselmotor erproben unter anderem die MTU Friedrichshafen GmbH zusammen mit der Deutsche Bahn AG im EU-Forschungsprojekt Clean European Rail-Diesel im realen Betrieb. Der Zwölfzylindermotor der MTU-Baureihe 4000 erfüllt die ab 2012 geltenden EU-Emissionswerte nach der Stufe IIIB und kommt in einer Diesellok der Baureihe 225 über ein Jahr lang im normalen Güterzugbetrieb zum Einsatz. Abgeleitet werden sollen aus dieser Erprobung zusätzliche Erkenntnisse für kommende Emissionsstufen.

Innermotorische Optimierungen und ein Dieselpartikelfilter ermöglichen dem 1800 kW/2 450 PS starken Motor die Einhaltung der EU-Stufe IIIB-Grenzwerte. Eine zweistufige Turboaufladung mit drei Turboladern und Ladeluftkühlung sowie gekühlter Abgasrückführung reduzieren die Stickoxide der Common-Rail-Maschine im Vergleich zur Emissionsstufe EU IIIA um über 40 Prozent. Mit Dieselpartikelfilter und vorgeschaltetem Oxidationskatalysator verringert sich der Partikelausstoß gegenüber der EU IIIA sogar um über 90 Prozent. Ein effizienteres Kühlsystem und ein angepasstes Getriebe runden die Maßnahmen ab. Eine zusätzliche SCR-Abgasnachbehandlung sei nicht notwendig.

Das Projekt Clean European Rail-Diesel wird teilweise von der EU-Kommission finanziert und hat zum Ziel, Emissionswerte unterhalb der festgelegten Grenzwerte zu erreichen. Insgesamt 25 Partner betreiben das Projekt bis Mai 2013 mit einem Etat von 13,4 Millionen Euro.

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