DLR und Telespazio bestätigen Verantwortung für Galileo-Betrieb
DLR und Telespazio bestätigen Verantwortung für Galileo-Betrieb Bilder

Copyright: Auto-Medienportal.Net/DLR, Ariane-Start, Galileo-Satellit

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Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und Telespazio, ein Unternehmen von Finmeccanica/Thales, bestätigten heute (1. August 2014) ihre Zusammenarbeit für den Betrieb des europäischen Satellitennavigationsprogramms Galileo. Die italienisch-deutsche Zusammenarbeit ist in dem Gemeinschaftsunternehmen Spaceopal GmbH gebündelt.

Es gehört zu gleichen Teilen Telespazio und der DLR Gesellschaft für Raumfahrtanwendungen (GfR) mbH, ein hundertprozentiges Tochterunternehmen des DLR.Spaceopal ist seit 2010 für die Vorbereitung und Durchführung des Galileo-Gesamtbetriebs verantwortlich. Zu den Aufgaben des Spaceopal-Teams gehört die Steuerung der Galileo-Satelliten, die Prozessierung der Navigationsdaten und die Überwachung der weltweiten Empfangsanlagen. Eine Besonderheit des Galileo-Betriebs ist die Umsetzung durch zwei Kontrollzentren, eines in Oberpfaffenhofen und ein identisches in Fucino, Italien.

Vier Galileo-Satelliten werden bereits von den beiden Kontrollzentren betrieben, mindestens zwei weitere Satelliten werden dieses Jahr folgen. Galileo ist von großer strategischer Bedeutung für die Europäische Union und ihre Mitgliedsstaaten. Im Fokus des Programms stehen daher die weitere Bereitstellung der Infrastruktur und die bevorstehende Aufnahme früher Services.

Die Agentur für das Europäische Globale Satellitennavigationssystem GNSS (GSA) übernimmt dazu schrittweise das Management für die Nutzungsphase von Galileo. Die DLR GfR und Telespazio sind mit Spaceopal darauf vorbereitet als Kernpartner der GSA zu agieren, nicht nur beim Betrieb des Galileo-Systems, sondern auch bei der Bereitstellung von Navigationsservices für die weltweite Nutzergemeinschaft. Das europäische Satellitennavigationsprogramm Galileo wird finanziert durch die Europäische Union, beauftragt durch die Europäische Kommission und ausgeführt durch die europäische Weltraumbehörde ESA.

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