Hier zahlt Muskelkraft

E-Café: Strampeln für eine Tasse Kaffee

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Autobauer Nissan hat ein Elektro-Café eröffnet. Mitten in der Essener Rathaus-Galerie können Passanten Getränke und kleine Snacks erwerben. Bezahlt wird nicht mit Geld. Denn dort zählt als Währung nur reine Muskelkraft. Für eine Tasse Kaffee muss der Kunde auf dem Ergometer elektrische Energie erzeugen. Drei Kilometer lang erstreckt sich die virtuelle Route zum Koffein-Ziel. Nissan gehört zu den Vorreitern beim Bau von Elektroautos.

 

Da bekanntlich Strom aus Kohlekraftwerken das E-Mobil schmuddeliger aussehen lässt als es den Herstellern lieb sein kann, setzt Nissan auf Erneuerbare Energien. Das „Electric Café“ ist Ausdruck einer Initiative, die Nissan schon Ende 2016 ins Leben gerufen hat und „Electrify the World“ heißt. „Wir wollen Diskussionen über Nachhaltigkeit anstoßen, Menschen in ganz Europa für die Elektromobilität gewinnen und zu einem nachhaltigen Lebenswandel inspirieren“, sagt Marketing-Direktor Thiemo Jahnke bei der Eröffnung des Pop-Up-Cafés. Mit dem Café wolle man den Menschen zudem spielerisch die Themen E-Mobilität und Nachhaltigkeit näher bringen, vor allem auch in einem anderen Umfeld abseits des Autohauses oder einer Automesse. Jahnke tritt selbst in die Pedale an dem Energiegewinnungsstand im Café. Auch die Essener Umweltdezernentin Simone Raskob, Leiterin des Projekts „Grüne Hauptstadt 2017“, strampelt fleißig mit. Von dem Café-Konzept zeigt sie sich derweil angetan: „Ich freue mich sehr, dass dieses innovative Konzept ausgerechnet hier mitten in der Innenstadt umgesetzt wird – denn so können wir viele Bürgerinnen und Bürger erreichen.“ Solange das Café existiert, sind kurze Impulsvorträge zu Nachhaltigkeitsthemen vorgesehen – von künstlerischen Projekten bis hin zu technischen Lösungen, die zum Nachdenken und Mitreden anregen sollen. Außerdem wird Upcyling-Mode angeboten, also aus gebrauchten Kleidungsstücken neu designte Mode. Der japanische Autohersteller beabsichtigt mit dem Elektro-Café, Vorurteile gegenüber der Elektromobilität auszuräumen. Und das kommt nicht von ungefähr: Nissan baut mit dem Modell Leaf das meistverkaufte Elektroauto der Welt. 280.000 Stück hat der japanische Autobauer bereits gefertigt.

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