Land Rover

Ein Land Rover ohne Allradantrieb: Alternative oder Sakrileg
Ein Land Rover ohne Allradantrieb: Alternative oder Sakrileg Bilder

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Ein Fronttriebler beim Allrad-Spezialisten Land Rover? Von den Ingenieuren aus Großbritannien kann sich keiner daran erinnern. Man einigt sich auf die diplomatische Formulierung, das Unternehmen sei so alt und so reichhaltig an Ideen und Prototypen, dass es irgendwann schon einmal ein Auto ohne Allradantrieb gegeben haben könnte. Vielleicht ist der Land Rover Freelander eD4 Diesel also tatsächlich der erste Land Rover ohne Allrad.

Schon erstaunlich, was heute alles unternommen wird, um den Flottenverbrauch zu drücken. Der Freelander eD4 wiegt 75 Kilogramm weniger als sein Allrad-Bruder TD4. Das senkt den Verbrauch und damit den Wert für die Kohlendioxid-Emission von 165 Gramm pro Kilometer beim TD4 auf 158 g/km oder von im Schnitt (nach EU-Norm 6,2 Liter auf 6,0 Liter. Aber dafür [foto id=“330114″ size=“small“ position=“left“]auf den Allradantrieb und auf das Terrain Response-System verzichten und den 1700 Euro billigeren eD4 für 28 200 Euro kaufen?

Ab ins Gelände

Den großen Erfolg erwartet Land Rover in Deutschland nicht vom Fronttriebler. Zehn bis 15 Prozent Anteil am Freelander-Verkauf erwarten die Briten, mehr nicht. Aber immerhin Grund genug, dem gestutzten Land Rover mal im Gelände auf die Räder zu schauen. Im Land Rover Experience Center nahe der spanischen Stadt Barcelona hatten wir jetzt die Möglichkeit, den Neuen an seinem kompletten Bruder zu messen, einem SD4 Diesel mit der serienmäßigen Sechs-Gang-Automatik, Serienbereifung, dem neuen 140 kW / 190 PS-Diesel und dem Terrain Response-System, mit dem der Fahrer sein Auto per Drehregler auf den jeweiligen Untergrund einstellen kann und der Bergabfahr-Hilfe, die den Wagen automatisch auch bei stärkstem Gefälle im Zaum hält.

Bei der Runde über Stock und Stein, mit langen Wasserdurchfahrten, Schlammpassagen, tiefe Löchern, die nur mit unglaublichen Verschränkungen des Fahrwerks möglich waren, großer Schräglage, starken Steigungen und Gefällestrecken, bei denen der Böschungswinkel [foto id=“330115″ size=“small“ position=“right“]von und hinten voll ausgenutzt wurde, erwies sich der SD4 als problemloser Partner. Scheinbar mühelos überwand er dank bulligem Drehmoment von 420 Newtonmetern, Automatik und dem Terrain Response atemberaubende Hindernisse.

Soweit der Allrad-Experte. Doch was wird mit dem Fronttriebler, ebenfalls auf Serienreifen, ohne Terrain Response, 40 PS weniger, handgeschaltet auf demselben Parcour? Es hätte uns gewundert, wenn die Land Rover-Experience-Experten eine Strecke ausgesucht hätten, die mit dem Fronttriebler nicht zu bewältigen gewesen wäre. Dennoch lieferte der eD4 eine eindrucksvolle Vorstellung ab. Keiner hätte ihm das zugetraut.

Mühsamer war’s mit ihm; mehr Konzentration auf das Zusammenspiel von Gas, Kupplung und Bremse war gefordert. Hand-, Fuß- und Kopfarbeit eben, die einem ein Edel-Allrad aus dem Hause Land Rover sonst mit spürbarem Vergnügen [foto id=“330116″ size=“small“ position=“left“]abnimmt. Aber nicht nur einer kam durch. Alle waren beeindruckt. Kommentar eines Kollegen: „Vielleicht macht der Fronttriebler im Gelände sogar mehr Spaß, weil der Fahrer mehr gefordert wird.“

Fazit

Wer auf Komfort und Sicherheit Wert legt, in den Bergen wohnt und schon mal damit rechnen muss, ins Gelände zu geraten, der ist mit dem Aufpreis von 1700 Euro für die Allradfähigkeiten gut bedient. Wer sich im Flachland oder nur im städtischen Umfeld bewegt, für den steht mit dem Fronttriebler eine Alternative bereit. Aber ein Land Rover ohne Allrad ist wie Weihnachten ohne Geschenke. Da kann man ja gleich ein normales Kompakt-SUV kaufen. Vielleicht ist die Schätzung des Erfolgs des eD4 mit zehn bis 15 Prozent doch zu hoch gegriffen.

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