Einerlei Maß bei der Fahrzeugsicherheit gesucht
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Die mächtigsten Automobilverbände der westlichen Welt waren sich absolut einig: Auf der fünften Runde der Verhandlungen zur Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika TTIP in Arlington im US-Bundesstaat Virginia, die diese Woche vor den Toren Washingtons stattfand, bekräftigten sowohl die Vereinigten Automobilhersteller Europas (ACEA) als auch der American Automotive Policy Council (AAPC) und die Alliance of Automobile Manufaturers (Alliance), die zusammen alle Autounternehmen beiderseits des Atlantiks repräsentieren, ihre Forderung nach größtmöglicher Berücksichtigung des Automobilsektors im geplanten Vertragswerk.

Gleichzeitig kündeten die drei Vereinigungen an, dass das Transportforschungs-Institut der Universität von Michigan (UMITRI = University of Michigan Transportation Research Institute) sich zusammen mit SAFER, einer ähnlichen Institution an der Chalmers Universität im schwedischen Göteborg, mit einer zweiten Studienphase in die TTIP-Verhandlungen einschalten werde. Diese Studie wird bewerten, in wie weit Fahrzeuge, die entweder den europäischen oder den US-amerikanischen Sicherheitsnormen entsprechen, bei amerikanischen sowie europäischen Straßenbedingungen und umgekehrt die vorgeschriebenen Sicherheitsanforderungen erfüllen.

Bei einer Präsentation am Mittwoch meldeten die drei Interessenverbände den Abschluss der ersten Phase dieser Studie, in der UMTRI und SAFER eine Methode zur Analyse realer Unfalldaten entwickelt haben. Sie verwendet drei statistische Ansätze, um eine solide technische Basis für die Beurteilung von Ähnlichkeiten oder Unterschieden in der Sicherheitsleistung zwischen den EU-und US-Fahrzeugen zu erhalten. Für die zweite Phase der Studie erarbeiteten beide Institute bereits mögliche länderspezifische und multinationale Datensätze.

AAPC, ACEA und die Allianz sind davon überzeugt, dass TTIP nur dann ein Erfolg werden kann, wenn ausreichende Übereinstimmung in Bezug auf Vorschriften und Regularien erreicht wird. Seit Beginn der Verhandlungen zur TTIP arbeiten die drei eng zusammen, um ihre Positionen anzugleichen und den Nachweis gleichwertiger Sicherheitsleistungen zu führen.

Der Handel mit Automobilen zwischen der Europäischen Gemeinschaft und den USA macht zurzeit zehn Prozent des Handels zwischen beiden Regionen aus. Insgesamt produzieren EU und USA 32 Prozent aller Autos der Welt und bestreiten 35 Prozent des globalen Autohandels. Unter einer möglichen Handels- und Investitionspartnerschaft zwischen der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten von Amerika würde ein so großer Bereich von Auto-Herstellung und -Handel betroffen wie in noch keiner anderen Vereinbarung vorher. 

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