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EuroNCAP: Fünf Sterne für Opels neuen Astra

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Opels neue Kompaktlimousine hat sich unter neuen, verschärften EuroNCAP-Bedingungen durchgesetzt und mit fünf Sternen die höchstmögliche Wertung erhalten.

Die Vergabe von maximal fünf Sternen setzt sich aus den Ergebnissen in vier Hauptkategorien zusammen, die in unterschiedlicher Gewichtung in die Gesamtbilanz einfließen: Insassenschutz, Kindersicherheit, Fußgängerschutz und Sicherheitseinrichtungen. Dabei ist Ausgewogenheit gefragt, denn Schwächen oder gar ein Ausfall in einer Disziplin führen zu überproportionalen Abwertungen.

Von besonders gutem Crashverhalten zeugt die Schleudertrauma-Prävention des Astra. Diesem Risiko begegnet Opel mit einem aktiven Kopfstützensystem, das integraler Bestandteil der Vordersitze ist. Das System habe die höchste jemals in dieser Kategorie vergebene Punktzahl erreicht, freuen sich die Rüsselsheimer.

Spitzen-Wertung auch beim Fahrer- und Beifahrerschutz im Falle eines Frontalcrashs. Zusatzpunkte gab es für das serienmäßig angebotene ESPPlus, das es in sämtlichen Astra-Varianten und in allen 27 in der EuroNCAP-Organisation vertretenen Ländern sowie in Norwegen und der Schweiz gibt. Weiterentwickelt sind die doppelten Gurtstraffer. Sie halten bei einem Unfall die Hüfte der Passagiere im Sitz und machen teure und schwere Airbags im Kniebereich überflüssig.

Basis des hohen passiven Sicherheitspotenzials ist die größtenteils aus hochfestem Stahl gefertigte Fahrgastzelle. Sie lässt nur minimale Verformungen zu und sichert einen maximalen Überlebensraum. Extra-Knautschzonen vorn und hinten an der Fahrgastzelle bilden einen wirkungsvollen äußeren Schutzmantel. Vorn verteilen drei Lastpfade inklusive Fahrwerkshilfsrahmen die Aufprallwucht. Dadurch bleibt es bei einer geringeren Belastung der Fahrgastzelle selbst bei Frontalkollisionen mit hohem Tempo. Für den Fall eines Seitenaufpralls ist mangels Bauraum für nennenswerte Knautschzonen eine besonders steife Karosseriestruktur gefragt. Die Lastverteilung erfolgt beim Astra über massive Tür-Verstärkungen in der Gürtellinie und diagonal angeordnete Rammschutzträger aus hochfestem Stahl. Hinzu kommen die ebenfalls aus härtestem Stahl gefertigten A- und B-Säulen, großzügig dimensionierte Schweller sowie die Bodenstruktur und die gekreuzten Dachträger.

Um Fußgänger im Fall der Fälle zu schützen, befinden sich direkt unter der Motorhaube keine harten Bauteile. Die Haube ist ausreichend stabil, zugleich im entscheidenden Flächenabschnitt jedoch nachgiebig genug, um den Aufprall des Kopfes beim typischen Unfallablauf mit Fußgängern zu mildern. Auch für die spezielle Stoßfänger-Konstruktion gab es die volle Punktzahl.

Höchstwertung ebenfalls bei Frontal- und seitlichen Zusammenstößen im Test mit einem Dummy, der die Merkmale eines dreijährigen Kindes repräsentiert. Die eigens entwickelten Opel-Kindersitze sind zusätzlich zur ISOFIX-Befestigung standardmäßig mit Top-Tether-Befestigungsösen ausgerüstet, sodass sie sicher an der Rückseite der Fondsitze verankert werden können.

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