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Fahrbericht Daihatsu Sirion: Raumgefühl auf kleiner Fläche
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Mit dem neuen Sirion bietet Daihatsu einen attraktiven Kleinwagen zu einem akzeptablen Preis an. Der Bonsai-Japaner ist mit dem 67 kW/91 PS starken 1,3-Liter-Ottomotor ab knapp 11 500 Euro zu haben.

Dafür erhält man einen Fünftürer, der optisch zwar schlicht, aber ansprechend gestaltet ist. Dominant treten die Radhäuser und die Scheinwerfer hervor, die keck auf den Ecken der Motorhaube sitzen. Das Dach fällt nach hinten leicht ab und endet mit dem knackigen Steilheck.

Drinnen…

Wie die Außenhaut ist auch der Innenraum auf den ersten Blick optisch schlicht, aber ansprechend gestaltet. [foto id=“19583″ size=“small“ position=“right“]Ein genaueres Hinsehen und der Griff zum Armaturenbrett offenbaren jedoch die etwas billig wirkenden Plastikmaterialien. Außerdem weist der Kleine teils recht breite Spaltmaße auf, so dass der ein oder andere Parkschein von der Cockpit-Verkleidung verschluckt werden kann. Dafür vermittelt der Sirion ein positives Raumgefühl. Durch den Radstand von 2,43 Metern genießen auch zwei Fondpassagiere in dem 3,61 Meter langen Fahrzeug ausreichende Beinfreiheit und guten Sitzkomfort für längere Strecken. Auf dem mittleren Platz findet allerdings nur eine schmale Person Platz, für andere wird es eher ungemütlich. Die hoch geschwungenen A-Holme sorgen vorn für viel Kopffreiheit auch bei hoch gewachsenen Menschen. Doch so viel Platz für die Insassen geht zu Lasten des Kofferraumes, der mit 225 Litern entsprechend klein, aber dennoch klassengerecht ausfällt. [foto id=“19584″ size=“small“ position=“left“]Durch Umklappen der Rücksitze lässt sich der Stauraum auf 630 Liter erweitern, was für einen üppigen Wocheneinkauf eines Singles allemal reicht.

Das Gestühl

Platz nehmen Fahrer und Beifahrer auf schmalen, aber dennoch bequemen Sitzen. Sie bieten ausreichenden Halt, zudem kann der Fahrersitz in der Höhe verstellt werden. Die Instrumenteneinheit des übersichtlichen Cockpits ist mit dem höhenverstellbaren Lenkrad verbunden, wodurch unabhängig von der Einstellung stets ein freier Blick auf alle Anzeigen gewährleistet ist. Zahlreiche Ablagen bieten Utensilien Platz. (Auf Seite 2: Verbrauch, Kosten, technische Details)

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[foto id=“19585″ size=“full“]

Passt in jede Lücke

Überall Unterschlupf findet derweil der Sirion in den Schluchten der Großstadt. Wendig und agil lässt er sich durch enge Straßen dirigieren und einfach in kleine Lücken einparken. Ein Wendekreis von 9,40 Metern macht ihn zum Freund aller Stadtbewohner. Dennoch taugt er auch auf Wegen außerhalb des Ortsschildes. In 11,3 Sekunden gelingt die Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100. Der 1,3-Liter-Benziner gefällt durch Spritzigkeit, die 67 kW/91 PS haben mit dem nur 940 Kilogramm wiegenden Gefährten leichtes Spiel.

Nicht beonders sprintfreudig

Schnelle Sprints erfordern allerdings relativ hohe Drehzahlen, denn das maximale Drehmoment von 120 Nm steht erst bei 4 400 U/min bereit. Überholmanöver auf Landstraßen können daher nur durch Herunterschalten und einem [foto id=“19586″ size=“small“ position=“right“]beherztem Tritt aufs Gaspedal bewerkstelligt werden. Daher empfiehlt sich auch die serienmäßige Fünfgang-Handschaltung mit ihren kurzen Wegen, die ein schnelleres Schalten ermöglicht als die 1 100 Euro teure Option der Viergang-Automatik.

Verbrauch & Kosten

Auf der Autobahn kann bis zur Höchstgeschwindigkeit von 170 km/h mitgehalten werden. Dann überschreitet der Fronttriebler zwar den ansonsten niedrigen Normverbrauch von 5,8 Liter Normalbenzin auf 100 Kilometern und genehmigt sich gut sieben Liter Kraftstoff. An laufenden Kosten fallen die jährlichen Steuern in Höhe von 201 Euro an sowie die Haftpflicht, die pro Jahr beispielsweise bei der AXA mit 694 Euro zu Buche schlägt. Positiv fällt auf, dass sich die Geräuschentwicklung auch bei hohem Tempo in angenehmen Grenzen hält.

Fahrwerk

Die Fahrwerksabstimmung bietet einen guten Komfort. Der Sirion verfügt für einen Kleinwagen über ein fast zu sportliches Handling und [foto id=“19587″ size=“small“ position=“left“]bleibt in Kurven angenehm stabil. Das ist auch gut, denn den Schleuderschutz ESP wird bei dem Motor nicht einmal optional angeboten. Immerhin sind vier Airbags serienmäßig am Bord, Kopf-Airbags für vorn und hinten sind gegen einen Aufpreis von 450 Euro erhältlich. Für knapp 11 500 Euro erhält der Käufer also einen typischen Kleinwagen mit einer spritzigen Motorisierung, der trotz der Spaltmaße im Armaturenbrett und ohne ESP einen soliden Eindruck hinterlässt.

Teststeno Daihatsu Sirion

Viertüriger Kleinwagen mit fünf Sitzen,
Länge/Breite/Höhe/Radstand/Wendekreis: 3,60 Meter/1,67 Meter/1,55 Meter/2,43
Meter/10,2 Meter/9,40 Meter;
Motor:
1,3-Liter-Benziner mit 67 kW/91 PS,
max. Drehmoment 120 Nm bei 4 400 U/min,
Höchstgeschwindigkeit 170 km/h,
Beschleuinigung von 0-100 km/h in 11,3 s, Fünfgang-Handschaltung,
Verbrauch auf 100 km: 5,8 Liter Normalbenzin, CO2-Ausstoß: 137 g/km,
Steuern pro Jahr: 201 Euro, Beiträge bei der AXA-Versicherung: KH 694 Euro (Typklasse 18, SF 1, Zulassung Düsseldorf, 100 Mio. Euro pauschal mit Schutzbrief), VK 557 Euro (Typklasse 18, SF 1, 300/150 Euro SB), TK 78 Euro (Typklasse 18, 150 Euro SB);
Preis: 11 490 Euro.

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