FIM zufrieden mit Indy: Schwantz ist sogar begeistert

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(motorsport-magazin.com) Die Testfahrten in Indianapolis diese Woche nutzte der internationale Motorradverband FIM dazu, um zu schauen, wie ihre Änderungsvorschläge in punkto Layout und Sicherheit umgesetzt wurden. Zwar war die Strecke diesmal nur in Test-Spezifikation, doch durch die Nacharbeitung einiger Dinge wird sie im September dann rennbereit sein. FIM-Sicherheitsdirektor Claude Danis war aber so schon zufrieden. "Die Vorbereitung der Strecke war sehr, sehrgut. Alles war so, wie wir das bei meiner vorigen Inspektion entschieden hatten. Natürlich muss man noch ein paar kleine Anpassungen vornehmen", sagte er.

Diese Anpassungen beinhalten unter anderem künstliches Gras neben den Kurven eins und 16, den Bau von Kerbs, die Vervollständigung des Rasens neben der Strecke, die Streckenbemalung für den Rundkurs und Entfernung der Streckenbemalung des Ovals, die sich auf dem Motorradkurs befindet. "Ich denke, die Fahrer genießen die Strecke. Sie ist sehr fordernd und ich denke, es wird gut für die MotoGP", meinte Danis.

Auch Ben Spies zeigte sich mit der Sicherheit der Strecke zufrieden und erklärte, dass die Auslaufzonen für ihn ausreichend seien. "In der ersten Kurve ist genug Auslaufzone. Wenn man in der Kurve alleine ist, dann ist es unmöglich, dass irgendwas passiert, denn wenn man einzulenken beginnt, ist viel Platz. Da ist überall Gras. Auf der Geraden ist man zwischen den Mauern, aber so wie die Maschinen sind, passiert normalerweise nichts auf der Geraden. Sobald man in der Kurve ist, gibt es genug Auslaufzone." Insgesamt war Spies zufrieden mit seinen beiden Testtagen und glaubte, nun viel besser vorbereitet auf seine Wildcard-Einsätze in Laguna Seca und Indianapolis zu sein.

Besonders begeistert von der Strecke war Motorrad-Legende Kevin Schwantz, der sagte: "Ich denke, das Layout ist großartig und dass die Zuschauer hierher kommen werden und zum ersten Mal die 125er, 250er und die MotoGP gemeinsam in Indianapolis sehen werden – dem Mekka des Motorsports – ist einfach großartig." Dabei war der Weltmeister von 1993 vorher noch etwas skeptisch gewesen, da die Strecke innerhalb eines Ovals liegt und man dort normalerweise keine guten Layouts vorfindet. "Hier hat man aber alles gemacht und sich nicht zurückgehalten, um dies zum bestmöglichen Motorrad-Event in den Vereinigten Staaten zu machen", lobte Schwantz.

Als besten Überholpunkt hatte er das Ende der langen Start-Ziel-Geraden hin zu Kurve eins ausgemacht. Der Amerikaner beschrieb es so: "Der Eingang in die erste Kurve wird der Punkt sein, an dem die Jungs nicht unbedingt rein stechen und ausbremsen müssen, sondern wo sie von der Geraden etwas Schwung und Windschatten haben, um sich nach vorne zu schieben. Dann muss der Typ, der an der Außenseite gefangen ist, die Linie halten, ganz herum bis zur ersten kleinen Rechtskurve hinten. Ich will nicht sagen, das geht nicht, aber es würde einen mutigen Mann benötigen, um das zu machen."

adrivo Sportpresse GmbH

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