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Fords Plastik-Blasen-Diät

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Wer weniger wiegt, braucht auch weniger Energie für die Fortbewegung. Das gilt auch für Autos, weshalb die Industrie im Rahmen ihrer Sparpläne verstärkt das Gewicht der Fahrzeuge im Blick behält und ständig nach neuen leichten Materialen Ausschau hält.

Dabei sind die Ingenieure von Ford auf Luft gestoßen – schließlich kann man sich kaum ein leichteres Material vorstellen. Doch wie kann man mit Luft ein Auto bauen? Dank der in den 90er-Jahren populäre Luftschokolade ist es anschaulich: statt massivem Kunststoff wird dieser einfach mit Luftbläschen aufgelockert und so ergibt sich bei gleichem Volumen ein geringeres Gewicht – ohne Einbußen bei der Haltbarkeit.

Nun feiert der MuCell genannte Rohstoff Premiere und zwar in Form einer Armaturentafel, die im Kuga und im US-Modell Escape im kommenden Jahr eingebaut werden soll. Doch das ist erst der Anfang. Modelle wie der Focus, C-Max und Grand C-Max, S-Max, Mondeo und Galaxy sollen folgen, wobei Ford durch den Luft-gepolsterten Kunststoff Einsparungen von 100 Kilogramm bei kleinen Autos und bis zu 300 Kilogramm bei großen Modellen verspricht.

Netter Nebeneffekt:

Zusätzlich zum Gewicht werden auch Kosten gespart. Außerdem können die neuen Plastikteile mit geringeren Drücken deutlich schneller produziert werden. 33 Prozent mehr Teile sollen pro Stunde hergestellt werden können.

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