F1 Funkverbot

Formel 1: Angst vor ferngesteuerten Fahrern

Formel 1: Angst vor ferngesteuerten Fahrern Bilder

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Funksprüche gehören in der Formel 1 zum guten Ton: Rennen für Rennen kann ein Millionen-Publikum vor dem Fernseher live zuhören, wie die Ingenieure von der Box aus den Fahrern von immer wieder Anweisungen geben. Das kommt aber oft beim Fernseh-Publikum nicht gut an. Denn es entsteht der Eindruck, dass die Rennfahrer ferngesteuert werden. Das schadet dem Image der Königsklasse.

Funkspruch-Verbot

Und deshalb verbietet der Automobil-Weltverband FIA jetzt Funksprüche. Aber nicht alle: Laut dem Fachmagazin „auto motor und sport“ sollen nur jene Funk-Instruktionen des Teams bestraft werden, die dem Fahrer einen Teil seiner Arbeit abnehmen. Das heißt: Wenn ihm der Ingenieur etwa über Funk sagt, wie er in eine Kurve einlenken soll oder wann und wie er an einer bestimmten Stelle zu bremsen hat.Das Funk-Verbot gilt schon ab dem nächsten Formel-1-Rennen in Singapur. Dazu muss die FIA noch nicht mal das Reglement ändern. Denn der entscheidende Passus ist alt. In Artikel 20.1 des Sportgesetzes steht: „Der Fahrer muss das Auto allein und ohne fremde Hilfe bewegen.“ Die Fans sind gespannt, was sie beim nächsten Rennen alles zu hören bekommen oder besser: was nicht.

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