GMC Hummer EV: Comeback als Elektro-Monster

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Die Marke Hummer hat sich in der Vergangenheit nicht als Sympathieträger hervorgetan. Abgeleitet vom martialischen Militärfahrzeug wurde zunächst der H1 lanciert, gefolgt von den Pickup-Varianten H2 und H3. Die in Blech gepresste Brutalität wirkte deplatziert, als GM vor gut einem Jahrzehnt zum Sanierungsfall wurde. Doch jetzt ist Hummer wieder da – als Sub-Marke für Elektroautos, die unter dem Dach der Marke GMC verkauft werden.

Pickup und ein gewaltiger SUV

Der SUV soll mit zwei oder drei Motoren und mit unterschiedlichen Batteriegrößen ausgeliefert werden. Die Maximalleistung der Spitzenversion soll bei 842 PS (620 kW) liegen, während GM das maximale Drehmoment in etwas peinlicher, jedenfalls aber irreführender Manier mit rund 15.600 Nm angibt. Doch dabei wurde am Rad gemessen. So gerechnet schafft das ein Ford F-150 mit 3,3-Liter-V6-Motor auch.
GMC Hummer EV

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Reichweite und Produktionsbeginn

Die je nach Ausführung optionale Allradlenkung sorgt dafür, dass der ausladende Geländewagen notfalls im Krebsgang auch seitwärts manövrieren kann. Und obwohl der Hummer EV mit einer Ladung selbst nur maximal 480 Kilometer weit kommt, ist er dafür ausgelegt, als Ladestation für andere Elektroautos zu fungieren. Die Produktion soll Anfang 2023 beginnen, Reservierungen nimmt GM schon jetzt entgegen.
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Marketing-Maßnahmen

Im Einführungs-Video landet der Hummer EV SUV als Asteroid in einer Großstadt, einen großen Krater hinterlassend, aus dem er sich aus eigener Kraft befreien kann. Über das Gewicht des neuen Elektro-SUV schweigt sich GM übrigens aus.
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