Güterverkehr 2030: Bereits jetzt handeln

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Die Anforderungen an den Güterverkehr werden bis 2030 wachsen. Mehr Güter müssen bei begrenzten Transportmöglichkeiten und verschärften Vorschriften befördert werden. Bereits jetzt müssen Transportunternehmen daher die Weichen für die Zukunft stellen.

Darauf weisen Forscher der Technischen Universität Darmstadt in ihrem Wissenschaftsmagazin „thema forschung“ hin.Demnach lässt sich der Güterverkehr nicht durch steigende Kosten wie etwa durch eine höhere Lkw-Maut oder einen weltweiten Emissionshandel mit Luftverschmutzungsrechten aufhalten.

Vergessen vs. überfüllt

Zwar werden die Preise für Transporte erheblich steigen, dennoch wird sich die Nachfrage nach verschiedenen Waren sogar erhöhen. Gleichzeitig nimmt die Gefahr zu, dass einzelne Regionen kaum noch angesteuert werden, weil sich die Lieferung nicht mehr rechnet. Andere Gebiete wie beispielsweise die Großräume um Städte herum müssen dagegen vor einem erhöhten Verkehrsaufkommen kapitulieren.

Zu Luft, zu Wasser und auf der Schiene

Für den Luft- und Seeverkehr heißt das künftig, dass die Hauptdrehkreuze ihre Leistung steigern und optimieren müssen. Das Schienennetz muss auf den neuesten Stand gebracht werden und die Langstreckenverbindungen innerhalb Europas und nach Asien müssen erweitert werden. Neue Fahrzeuge für den Containertransport würden zudem den Arbeitsaufwand verringern und die Transportprozesse verbessern.

Straße behält Bedeutung

Der Güterverkehr auf der Straße bleibt für regionale und nationale Transporte weiterhin einer der wichtigsten Transportwege. Allerdings müssen die Lkw umweltfreundlicher und vor allem leiser werden. Die Forscher prognostizieren, dass 2030 jeden Tag 24 Stunden lang Anlieferungen in Städten möglich sind – vorausgesetzt, man erfüllt die strengen Umwelt- und Lärmverordnungen. Auch in ländlichen Gebieten wäre eine Minderung des Geräuschpegels durch den Fernverkehr erstrebenswert.

Qualität statt Schnelligkeit

In allen Bereichen muss sich die Lieferzuverlässigkeit verbessern, künftig kommt es nicht mehr auf Schnelligkeit, sondern auf Qualität an. Auch die Zusammenarbeit und die Verbesserung zwischen dem Güterumschlag, also beispielsweise dem Wechsel von der Schiene auf die Straße, muss optimiert werden. Nur so bleibt man laut der Experten auf einem globalen Markt konkurrenzfähig.

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