Güterverkehr auf der Schiene rückläufig
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Der Güterverkehr auf dem deutschen Schienennetz war in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres rückläufig. 274,1 Millionen Tonnen an transportierten Waren bedeuten einen Rückgang um ein Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Allein der Import hat sich mit 46,3 Millionen Tonnen positiv entwickelt und ist um 4,8 Prozent gestiegen. Alle anderen Verkehrsbeziehungen haben laut dem Statistischen Bundesamt (Destatis) im Vergleich zu den ersten drei Quartalen 2012 abgenommen. Der Versand in das Ausland (Exporte) ist um 3,5 Prozent auf nur noch 33,5 Millionen Tonnen zurückgegangen. Der Durchgangsverkehr ist um 2,9 Prozent auf 11,8 Millionen Tonnen und der innerdeutsche Verkehr um 1,8 Prozent auf 182,5 Millionen Tonnen geschrumpft.

Am stärksten reduziert haben sich die Transporte von Erzeugnissen der Land- und Forstwirtschaft auf der Schiene mit minus 11,7 Prozent auf 2,7 Millionen Tonnen. Und auch bei Konsumgütern zum kurzfristigen Verbrauch hat die Statistik einen Rückgang um minus 10,6 Prozent auf 8,5 Millionen Tonnen verzeichnet. Ebenso eine negative Entwicklung war bei den Metallen und Metallerzeugnissen mit einem Rückgang um 6,6 Prozent auf 46,2 Millionen Tonnen zu beobachten. Um 8,4 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum gestiegen sind dagegen die Transporte von Kohle, rohem Erdöl und Erdgas, die sich neun Monaten 2013 auf 32,2 Millionen Tonnen summieren. Mit 4,8 Millionen TEU (1 TEU entspricht einem 20-Fuß-Container) ist der Transport von Containern und Wechselbehältern stabil geblieben.

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