Harley-Davidson Low Rider S

Harley-Davidson Low Rider S: Nochmal Druck
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Das Ende derartiger Maschinen ist absehbar: Die neue Harley-Davidson Low Rider S darf 2016 noch auf den Markt kommen, obwohl sie nur die Euro 3 Norm erfüllt. Vorteil: Der wuchtige V2-Motor mit dem klangvollen Namen "Screamin' Eagle Twin Cam 110" darf nochmal so richtig Druck machen. Nachteile: Absolut keine - vorausgesetzt, man ergattert überhaupt eine der 2016er Low Rider S und hat damit mächtig Spaß. Sie ist ein weiteres Bike von Harley-Davidsons Submarke "Dark Custom", und so richtig dunkel kommt sie auch daher: Das neue hausgetunte Dragbike Low Rider S, das ausschließlich in der tiefschwarzen Lackierung "Vivid Black" und mit dem auf 110 cubic inch (1,8 Liter Hubraum) gesteigerten "Screamin' Eagle Twin Cam"-V2 zu haben ist. Der mutet dem markentypischen Zahnriemen noch überschaubare 97 PS Leistung, aber immense 156 Nm Drehmoment zu. Druck in allen Lebenslagen, in die ein Harley-Fahrer geraten kann, ist somit garantiert.
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Ausstattung und Motor

Das exklusive Flacheisen mit nur 685 mm Sitzhöhe hat dank reichlicher Zusatzausstattung im Vergleich zur serienmäßigen Dyna Low Rider einen stolzen Preis: 19.785 Euro muss man sich den Spaß kosten lassen, 2016 eines der letzten fabrikneuen Euro 3-Motorräder legal in die Garage stellen zu können, ehe damit ab 2017 Schluss ist. Ein Luxus, der sich allerdings ohne Zweifel lohnt, wie unsere Testfahrten entlang der Cote d'Azur zeigten. Im Vergleich zur bisherigen Serienversion ohne "S" ist die hausgetunte Low Rider S um gut 20 PS Leistung und 30 Nm Drehmoment erstarkt. Deshalb muss eine verstärkte Kupplung die enorme Antriebskraft aufs Sechsgang-Getriebe übertragen. Die dadurch notwendigen, relativ hohen Handkräfte fallen dank der laufend verfügbaren üppigen Schubkraft nicht allzu sehr ins Gewicht, denn Schalten hat folgerichtig Seltenheitswert. Schon im Serientrimm legt sich der hubraumstärkste Motor, den Harley-Davidson momentan anbietet, lautstark ins Zeug. Die Auspuffanlage entlässt einen sonoren Sound ins Freie. Das sonst unter Harley-Besitzern schnell aufkommende Verlangen nach einer Zubehöranlage hält sich bei der Low Rider S deshalb in erträglichen Grenzen. Auch wegen der Optik würde sich der frischgebackene Besitzer wohl ungern von der mattschwarzen 2-in-1-in-2-Auspuffanlage trennen, die sich harmonisch ins düstere Gesamtbild des Tuning-Bikes fügt. Ein "Screamin' Eagle Heavy Breather"-Luftfilter im bekannten Schnorchel-Look führt den beiden riesigen, jeweils gut 900 Kubikzentimeter großen Zylindern Frischluft zu. Diese gigantischen Hubräume sorgen dafür, dass der V2 auf Knopfdruck stets etwas unwillig in Gang kommt, denn sie wollen erst mal in Schwung gebracht werden. Ist dies vollbracht, poltert der Twin Cam 110 mit seinen 1,8 Litern Gesamtvolumen jedoch schier unaufhaltsam los.
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Fahrgefühl auf der Harley-Davidson Low Rider S

Der Fahrer hockt auf relativ niedriger Höhe, nur 68,5 Zentimeter über dem Boden liegt der Einzelsitz. Vor sich hat er den flachen Drag-Bar-Lenker auf 5,5 Zoll oder rund 14 Zentimeter hohen Risern, was ebenso wie die mittig platzierten Fußrasten zu einer sehr bequemen Sitzposition beiträgt. Projektleiter Jim Graham sagt selbstbewusst über das Gesamterscheinungsbild „seiner“ Low Rider S: „Wenn Du damit vor einer Bar oder einem Café auftauchst, sind Dir alle Blicke gewiss.“ Nicht zuletzt könnte er deshalb recht haben, weil die goldenen Zehnspeichen-Leichtmetallräder im Titan-Look der 70er Jahre ein echter Augenschmaus sind.

Auf den kurvigen Straßengeläufen oberhalb der Cote d’Azur überzeugt uns das ebenfalls aufgewertete Fahrwerk der Harley-Davidson Low Rider S mit einer feinfühligen Catridge-Telegabel vorn und sensibel agierenden Emulsion-Federbeinen hinten. Die bissige und dennoch gut dosierbare Bremsanlage samt serienmäßigem ABS sorgt für ein…

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