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Hauptversammlung der Porsche SE stimmt geplanter Kapitalerhöhung zu

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Die ordentliche Hauptversammlung der Porsche Automobil Holding SE (Porsche SE) hat der von Vorstand und Aufsichtsrat der Porsche SE vorgeschlagenen direkten Kapitalerhöhung in Höhe von bis zu 5 Milliarden Euro zugestimmt. Diese entfällt jeweils zur Hälfte auf Stamm- und auf Vorzugsaktien. Der Vorschlag wurde von den vollständig vertretenen Stammaktionären ohne Gegenstimmen angenommen.

Bei den Vorzugsaktionären wurde der Antrag auf eine direkte Kapitalerhöhung mit 88,39 Prozent der abgegebenen Stimmen angenommen, die Präsenz lag bei über 50 Prozent. Mit der Zustimmung zu der direkten Kapitalerhöhung durch die Hauptversammlung ist eine wesentliche Voraussetzung für die nachhaltige Entschuldung der Porsche SE und eine Grundlage für die Verschmelzung mit der Volkswagen AG geschaffen.

Der Zeitplan sieht vor, die Kapitalerhöhung bis zum 30. Mai 2011 durchzuführen. Mit den Mitteln aus der Kapitalerhöhung will die Porsche SE die erste Kredittranche in Höhe von 2,5 Milliarden Euro bis zum 30. Juni 2011 an die Banken zurückführen. Die weiteren Mittel von bis zu 2,5 Milliarden Euro sollen ebenfalls zur Entschuldung verwendet werden.

Die Aktionäre stimmten auch den weiteren Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat zu. Dazu gehört die Ermächtigung zu weiteren Kapitalmaßnahmen, die nur Bedeutung haben, falls die direkte Kapitalerhöhung nicht durchgeführt werden kann.

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