ICE-Wartung: Sensoren für mehr Sicherheit auf der Schiene
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Defekte Radreifen eines Zugs können dramatische Folgen haben. Deshalb setzt die Deutsche Bahn auf eine engmaschige Kontrolle der ICE-Radsätze. Diese ist allerdings sehr zeit- und kostenaufwändig. Forscher des Berliner Fraunhofer-Instituts entwickeln daher zusammen mit Industriepartnern ein System, das mit weniger Aufwand sehr früh Schäden aufspüren kann.

Und so funktioniert es: Alle Achsen und Fahrgestelle eines Zugs sind mit kleinen Funk-Sensoren bestückt. Diese erfassen die verschleißrelevanten Daten und leiten sie weiter in die sogenannte „Wartungswolke“ („Maintenance-Cloud“) im Internet. Dort werden die Mess- und Analyse-Daten verschlüsselt für die Nutzer abgelegt. Sogar feinste Risse einer Kugel in einem Lager sollen so erkannt werden. Das ermöglicht eine Reparatur, bevor es scheppert und sich ein Schaden auswächst.

„Das Besondere an dem Ansatz ist, dass er eine lückenlose Kontrolle während der Fahrt erlaubt und Züge nicht ins Depot müssen“, erklärt Manfred Deutzer vom Projektpartner Deutzer Technische Kohle GmbH. Mit dem neuen Verfahren sollen exakte Angaben darüber möglich sein, ob etwa ein Achslager in drei Monaten ausgetauscht werden muss ? oder nicht auf Verdacht deutlich eher. Wenig wirtschaftlich sei auch die bislang übliche Wartung von Rädern, die nach starren Intervallen abgeschliffen werden, um Flachstellen zu beseitigen, die auch Schienen verschleißen lassen.

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