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Jaguar XJ: Kraftvoll und luxuriös
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Die britische Traditionsmarke Jaguar bringt im Juli den neuen XJ auf den deutschen Markt, der einen Feinschliff im Detail bekam.

Der Modelljahrgang 2008 ist an den seitlichen Entlüftungsschlitze im vorderen Kotflügel, der neuen Frontpartie mit dem klassischen Maschengittereinsatz im Kühlergrill, der Chromleiste am Kofferraumdeckel und der Spoilerlippe zu erkennen. Neu sind auch die in das Außenspiegelgehäuse integrierte Blinker. An der typischen XJ-Karosserie haben die Briten nichts verändert. Dennoch wird der neue XJ jetzt kraftvoller. Der behutsame Feinschliff hat der klassischen Optik des XJ gut getan, der sein Leistungs- und Technik-Potenzial nun deutlicher vermittelt.

Motorisierungsvarianten

Jaguar bietet den XJ in Deutschland, neben dem V6 (3,0-Liter mit 238 PS), weiterhin mit drei V8 Motoren an. Der 3,5-Liter Achtzylinder leistet 258 PS, der 4,2-Liter ist 298 PS stark und der 4,2-Liter Kompressor bringt 395 PS auf die Straße. Zu seiner beliebten Motorisierung hat sich der 2,7-Liter V6 Turbodiesel-Direkteinspritzer im XJ entwickelt, der schon 50 Prozent der Verkäufe in Deutschland ausmacht. Der 207 PS kräftige Diesel-Sechszylinder passt gut zum XJ, der mehr auf Komfort als auf Sportlichkeit ausgerichtet ist. Der Charakter des gleitenden XJ unterstreicht der V6 Turbodiesel, der bereits ab 1900 Umdrehungen pro Minute ein Drehmoment von 435 Nm mobilisiert. Dieser Jaguar ist sicherlich kein überaus temperamentvolles Modell, aber eine Höchstgeschwindigkeit von 222 km/h reicht allemal und der durchschnittliche Diesel-Verbrauch von 8,1 auf 100 km (Herstellerangabe) ist für 2,2 Tonnen schwere Oberklasse-Limousine mehr als gut.

Ausstattungslinie „Executive“

Alle XJ sind serienmäßig mit einem Sechsstufen-Automatikgetriebe ausgerüstet und in der Ausstattung „Executive“ lieferbar. Nur das Top-Modell XJR V8 Kompressor ist eine eigenständige Version, die mit 96 600 Euro auch die preisliche Spitze bildet. Der XJ 2.7 V6 Diesel startet mit 69 600 Euro, der V8 Benziner endet als XJ 4.2 mit 81 800 Euro. Daneben bietet Jaguar den XJ 4.2 V8 und jetzt auch den XJ 2.7 V6 Diesel als „Sovereign“ an. Der feine Unterschied zum „Executive“ besteht im verlängerten Radstand. Der XJ Long Wheelbase ist hinter der B-Säule um 125 mm verlängert und das Dach misst in der Höhe ein Plus von zehn Millimeter. Hierdurch wird eine harmonische Form der XJ Langversion erreicht, die im Fond deutlich mehr Beinfreiheit bietet. Das der XJ 2.7 V6 Diesel in der Langversion angeboten wird, unterstreichen das große Interesse an dieser Motorisierung. Der Aufpreis für den verlängerten XJ beträgt moderate 2300 Euro. Neu für den XJ sind die überarbeiteten Vordersitze, die jetzt nicht nur beheizbar sondern auch kühlbar sind. Dank einer geänderten Vordersitzlehne haben die Fondpassagiere mehr Bewegungsfreiheit für Füße und Beine.

Die Menge ist nicht immer entscheidend

Die britische Ford-Tochter Jaguar ist durch die Re-Positionierung der Marke hin zu Luxus und Exklusivität wieder auf wirtschaftlich stabileren Beinen. Jaguar ist traditionell eine Luxusmarke. „Deshalb viel es uns nicht allzu schwer nach einer Phase der Erweiterung der Modellpalette nach unten, die Marke wieder zurück zu den alten Kernwerten zu führen“, sagt Jeffrey L. Scott, Geschäftsführer der Jaguar Deutschland GmbH. Die Modellvarianten wurden von 56 auf 25 limitiert, „und die Händlerrentabilität stieg um drei Prozent durch höheren Umsatz und Bruttoertrag pro Fahrzeug.“ Jaguar erzielte 2006 in Deutschland 4223 Neuzulassungen und damit eine Steigerung um 12,1 Prozent. Fazit: Stückzahlen um jeden Preis zu verkaufen, ist nicht immer sinnvoll.

(ar/pha)

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