Jaguar

Jaguars coolste Katze
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Jaguar schärft seine Krallen. 40 Jahre nach dem legendären E-Type schickt die britische Traditionsmarke wieder einen rassigen Roadster auf die Straße: sein Name „F-Type„.

Mutig sind sie ja, die Marketing-Strategen von Jaguar. Ausgerechnet in das schwierige Segment der offenen Sportwagen wagen sie sich vor. Aber sie versprechen sich davon einiges. „Der Image-Gewinn für die Marke ist gewaltig“, sagt Global Brand Manager Adrian Hallmark, „Jaguar hat schlicht und einfach in diesem Segment zu sein.“[foto id=“436612″ size=“small“ position=“left“]

Optisch überzeugt der Neue durch ausgewogene Proportionen. „Wir haben um jeden Millimeter gekämpft, um die kompakten Abmessungen zu halten“, verrät Design-Direktor Ian Callum. Der F-Type ist mit 4,47 Metern Länge zwei Zentimeter kürzer als der Porsche Carrera, dafür aber elf Zentimeter breiter. Die lange Haube und das kurze Heck sorgen in Verbindung mit dem großen Radstand für klassische Roadster-Proportionen. Der F-Type, 40 Jahre nach dem E-Type Jaguars erster Zweisitzer, gefällt aus jedem Blickwinkel. Bewusst verzichtete Callum auf Ornamente und Retro-Elemente. Alles wirkt clean und aufs wesentliche reduziert.

Der Jaguar F-Type zielt genau in jene Lücke, die am oberen Ende der Porsche Carrera, Audi R8, Aston Martin V8 Vantage und Mercedes SL und am unteren Ende der Porsche Boxster, Audi TT, Mercedes SLK und BMW Z4 freigeben. Projektleiter Ian Hoban verspricht für den komplett aus Aluminium gefertigten F-Type eine exzellente Fahrdynamik und eine bei Jaguar bislang nie erreichte Agilität. Als Basistriebwerk dient ein 3-Liter-V6-Benziner mit Kompressoraufladung und 250 kW/340 PS. Er soll den 1 600 Kilo leichten Roadster in 5,3 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen und eine Spitze von 260 km/h ermöglichen. Die S-Version hat sogar 280 kW/380 PS und damit den Sechszylinder mit der weltweit höchsten spezifischen Leistung: 93 kW/127 PS pro Liter. Er legt den Sprint in 4,8 Sekunden hin und schafft eine Höchstgeschwindigkeit von 275 km/h, so Jaguar.

Jeder fünfte Kunde, so schätzt Adrian Hallmark, wird das Topmodell mit dem V8-Supercharged wählen. Der 5-Liter-Achtzylinder bringt es – ebenfalls dank Kompressor – auf satte 364 kW/495 PS und soll sogar die Tempo-300-Marke knacken. Alle drei Motoren sind mit einer Achtgangautomatik von ZF gekoppelt. Individuelle Einstellmöglichkeiten von Fahrwerk und Getriebe gehören zum Serienstandard.[foto id=“436613″ size=“small“ position=“right“]

Das reduzierte Design der Karosserie findet sich auch im Innenraum wieder. Wenige Schalter, große Drehregler, klassisches Layout zum Fahrer hin orientiert, analoge Rundinstrumente, Display in der Mittelkonsole. Nicht einmal die zentralen Lüfterdüsen sind zu sehen. Sie tauchen aus dem Armaturenbrett erst dann auf, wenn sie benötigt werden. Und zwischen den Sitzen ragt aufrecht ein formschöner Wählhebel für die Automatik empor. Was sonst, mögen Jaguar-Neulinge denken. Doch genau dieser Hebel unterscheidet den kleinen Jaguar grundlegend von den Limousinen XF und XJ, bei denen diese Aufgabe ein runder Drehschalter übernimmt. Callum: „Der hätte nicht zum sportlichen Image des F-Type gepasst.“

Zum Marktstart Ende April will Jaguar den F-Type in allen drei Motorisierungen anbieten. Der Einstiegs-V6 startet bei 73 400 Euro, die mittlere Version kostet 84 900 Euro und das V8-Topmodell steht mit 99 900 Euro in der Liste. Jaguars Kleinster ist also alles andere als ein Schnäppchen. Dafür genießt sein Fahrer jedoch deutlich mehr Exklusivität.

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