Jobmotor Elektroauto: Ingenieure wieder gefragt
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Zwar beurteilt die Mehrheit der Befragten die Qualität der deutschen Ingenieurs-Ausbildung äußerst positiv, allerdings fürchten 61 Prozent, dass der Mangel an qualifiziertem Personal sich zu einem Standortnachteil entwickeln könnte. Bilder

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Früh übt sich, wer ein Ingenieur werden will: Nach Einschätzung der Elektronik-Branche werden Ingenieure im Zuge des Aufkommens alternativer Antriebe in Zukunft knapp werden. Bilder

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Der Segen der Elektromobilität ist zugleich der „Fluch“ für die Personalchefs deutscher Technik-Unternehmen. Zwar eröffnet die momentane Begeisterung um Hybrid– und Elektroautos zahlreiche, neue Perspektiven für die deutsche Elektro- und Automobilzuliefererindustrie. 88 Prozent der Branchenangehörigen sind laut einer Mitgliederbefragung des Elektronik- und Informationstechnik-Dachverbandes VDE der Meinung, dass durch den Elektroauto-Boom der Bedarf an jungen Ingenieuren zunehmen wird.

Zugleich fehlt deutschen Unternehmen nach Einschätzung der Branchenangehörigen aber derzeit qualifizierter Ingenieursnachwuchs. 87 Prozent der Befragten sind demnach der Ansicht, dass die Ingenieursbelegeschaft zu überaltern droht. Und nur jeder Dritte meint, dass es ausreichend Nachwuchs gibt. [foto id=“353653″ size=“small“ position=“left“]Allerdings rechnen fast vier von fünf befragten Experten damit, dass der Anteil der Elektroingenieure in den Unternehmen zunehmen wird. Absolventen technisch-naturwissenschaftlicher Studiengänge scheinen somit wieder exzellente Karten auf dem Arbeitsmarkt von morgen zu haben.

Eine Selbsteinschätzung der Branche, die durch aktuelle Einstellungsstatistiken bestätigt wird. Nach Recherchen des Westdeutschen Rundfunks (WDR) haben sich der Berufsaussichten für junge Elektroingenieure innerhalb der vergangenen 15 Jahre stark verbessert. Waren Mitte der 90er Jahre nur rund 70 Prozent der Hochschulabsolventen im Bereich Elektromaschinenbau ein Jahr nach ihrem Abschluss „in Lohn und Brot“, so liegt die Einstellungsquote in dem selben Zeitraum aktuell je nach Fachrichtung bei 95 Prozent und mehr.

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