Kein vollendetes Kawasaki-Glück: Falsche Reihe, falsche Maschine
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(adrivo.com) Randy de Puniet wollte in Valencia in Reihe eins; es wurde Reihe zwei. Anthony West fühlte sich auf kleinen Maschinen in Valencia wohl; jetzt fährt er MotoGP.

Das Ziel war Reihe eins, doch bei seinem letzten Rennen für Kawasaki konnte Randy de Puniet auch mit der zweiten Startreihe einigermaßen leben. „Meine Position ist recht gut, denn es ist hier schwer, zu überholen. Wir haben das Renn-Setup stark verbessert und ich konnte gute, konstante Zeit während beider Sessions fahren“, sagte er. Dass es nicht mit der ersten Reihe klappte, machte er an einem gut sichtbaren Slide in der letzten Kurve seiner letzten Runde aus, der ihm einige Zehntel gekostet haben dürfte. „Ich hoffe, ich kann mich im Warm-up morgen noch verbessern, aber ich fühle mich jetzt schon gut“, sagte der Franzose.

Etwas anders war das Gefühl bei Anthony West, der laut eigenen Aussagen auch am Samstag nicht seine Pace und auch kein gutes Setup für das Rennen finden konnte. „Ich dachte, ich würde mich heute mehr verbessern, als ich es dann tat. Ich finde es in Valencia schwerer auf einer MotoGP-Maschine als auf den kleineren Motorrädern, die ich hier gefahren bin“, erzählte der Australier. Sein Sturz kurz nach Beginn des Trainings hat West nach eigenen Angaben mehr verärgert als verletzt, vor allem weil er nicht das gleiche Selbstvertrauen zu haben scheint wie in Sepang. „Ich werde jetzt einfach auf das Rennen schauen und alles tun, damit es bestmöglich läuft.

Dass es bei de Puniet gut laufen wird, davon ist sein Crewchief Christophe Bourguignon überzeugt, da man am Nachmittag auch einen guten Reifen für das Rennen heraustesten konnte. „Randy konnte einige schnelle Zeiten auf dem Rennreifen fahren, was bedeutet, dass er am Sonntag eine gute Pace haben wird. Unser Ziel heute war die erste Reihe, aber Randy hat es ganz knapp verpasst; ich war wirklich zufrieden, wie er heute gefahren ist und auch am ganzen Wochenende“, sagte Bourguignon. Was de Puniet dabei vor allem half, waren die höheren Temperaturen am Nachmittag, weil sich die Maschine dadurch nicht mehr so viel hin und her bewegte. „Ich denke, wir können im Rennen ein gutes Ergebnis erwarten“, meinte der Crewchief.

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