Keine Angst: Das „Spargel-Radar“ blitzt nicht
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Normalerweise verbreiten Radar-Fallen bei vielen Autofahrern Angst und Schrecken. Doch jetzt gibt es ein Gerät, das noch nicht einmal „blitzt“: Denn dieser Kasten ist ein „Spargel-Radar“. Vor allem Landwirte werden das Gerät ins Herz schließen – wenn es hält, was es verspricht.

Das Ortungssystem kommt jetzt bei einem Feldversuch auf einem Spargelfeld in Vollbüttel in der Region Gifhorn erstmals unter Praxis-Bedingungen zum Einsatz. Zur Premiere wird dieses Gerät auf einem ganz normalen Traktor in Betrieb genommen, später soll es auf einer Erntemaschine für Furore sorgen. Wozu wird dieses Gerät überhaupt benötigt? Ziel des Projektes ist es, die Positionsdaten der Spargelpflanzen mit Hilfe eines Radar-Sensors genau zu ermitteln, um so den maschinellen Erntevorgang präzise zu steuern.Eine erste Version des Radar-Systems ist bereits im Labor im Einsatz. Die „Väter“ dieses Gerätes sind die Wissenschaftler vom Institut für Hochfrequenztechnik der Technischen Universität Braunschweig. Das in Kooperation mit dem Wolfsburger Sondermaschinenhersteller ASM Dimatec GmbH erforschte Ortungssystem soll nach Meinung der Wissenschaftler neue Impulse für die maschinelle Spargel-Ernte setzen und eine signifikante Steigerung des Ernte-Ertrages bringen.

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