Keyless Go-Systeme

Keyless Go-Systeme in Sekunden gehackt
auto.de Bilder

Copyright: Renault

Schlüssellos gleich autolos? In weniger als 30 Sekunden sollen Diebesbanden ein Auto mit Keyless Go-System, bei dem zum Öffnen und Starten weder ein Knopf gedrückt noch ein Zündschlüssel gedreht werden muss, stehlen können. In der aktuellen Ausgabe hat Auto Bild gestestet, wie die Masche funktioniert.

Die Redaktion testete zehn Modelle verschiedener Marken von BMW über Mercedes, Renault, Volvo, Mazda bis VW mit entsprechender Ausstattung. Zum Einsatz kam ein Funkreichweitenverlängerer, wie ihn auch Geheimdienste nutzen. Der befindet sich versteckt in zwei Taschen. Eine Tasche wird nahe dem Schlüssel platziert und verlängert das Signal, die zweite steht neben dem Auto und fängt das Signal auf. Die Technik ist vergleichsweise simpel und auch günstig erhältlich. Die Geräte lassen sich mit etwas Know-how für weniger als 100 Euro nachbauen. Bei fast allen Modellen ergibt sich beim Test dasselbe Bild: Nach ein paar Sekunden öffnen sich die Autotüren und die Motoren starten. Nur das Mercedes C 300 Coupé bleibt standhaft, da der Startknopf mitsamt Empfänger abnehmbar ist und der Wagen zudem auf einer eher seltenen Frequenz sendet und empfängt. Außerdem ist das Modell nur mit Keyless-Start ausgerüstet, die Tür öffnet sich per Knopfdruck auf den Schlüssel.

Tipps: „Das Diebstahl-Risiko lässt sich mit ein paar Tricks minimieren“, sagt Redakteur Claudius Maintz. „Legt man den Autoschlüssel in eine Keksdose aus Metall, in den Kühlschrank oder umwickelt man ihn mit Alufolie, kann das Signal nicht abgefangen werden. Am besten aber ist es, Keyless Go zurzeit gar nicht erst zu bestellen.“

Zurück zur Übersicht

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Nissan Z Proto

Nissan Z Proto: 50 Jahre und kein bisschen leise

Ford Puma ST

Ford Puma ST: Performance-Zuwachs

Hyundai i30 N

Hyundai i30 N bekommt ein Doppelkupplungsgetriebe

DISKUTIEREN SIE ÜBER DEN ARTIKEL

Bitte beachte Sie unsere Community-Richtlinien.

Mario.de

März 15, 2016 um 2:30 pm Uhr

Das ist doch alter Kram. Nun kommen wieder die Kunden reihenweise auf mich zu und wundern sich. Bitte teilt doch gleich nochmal mit, wie VISA und MASTER Card ausspioniert wird und wie man in eine Wohnung kommt. (einfach klingeln). Wichtiger wäre einfach zu sagen: Schützt euch mit was individuellen. Zum Beispiel eine Lenkradkralle mit Zahlencode. Das dauert den meisten Dieben zu lange um das zu knacken. Und eine 100 Prozentige Sicherheit gibt’s noch nicht mal zu hause in der Garage. Also bitte: KEINE falschen Schlüsse ziehen. Die Systeme sind so gut, dass man sich sicher sein kann, dass die meisten den Wagen nicht öffnen können. Sonst würden die Versicherungen sowas auch nicht mehr bezahlen. WICHTIG! Keine wertvollen bzw. unwiederbringlichen Gegenstände im Auto lassen!!!!

Comments are closed.

zoom_photo