Kfz-Werkstatt-Test: Mehr als ein Viertel fällt durch
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Mehr als ein Viertel von den 75 getesteten deutschen Kfz-Werkstätten findet nicht alle Fehler der präparierten Autos. Dies hat nun eine bundesweite Stichprobe des ADAC ergeben. Außerdem mussten die Autofahrer für Arbeiten bezahlen, die gar nicht ausgeführt wurden. Bei dem Check prüften die Tester je fünf Händlerwerkstätten der 15 größten Automarken in Deutschland auf Reparatur- und Servicequalität.

Zu letzterem zählen zum Beispiel telefonische Terminvereinbarung, Fahrzeugabgabe, Auftragsannahme, Auftragsverweigerung, Fahrzeugabholung sowie Rechnungsstellung. Insgesamt schnitten circa zwei Drittel der getesteten Werkstätten mit „sehr gut“ ab, vier Prozent der Betriebe erhielten die Bewertung „ausreichend“ oder „mangelhaft“.

Der ADAC kritisiert, dass die von den Automobilherstellern vorgeschriebenen Arbeiten nicht immer rundum ausgeführt, aber immer komplett berechnet wurden. Auch seien zahlreiche Rechnungen unverständlich gewesen. Daher empfiehlt es sich für Autofahrer, den Pkw zusammen mit dem Serviceberater anzuschauen und den Wartungsauftrag schriftlich zu erteilen. Und wenn nicht nachvollziehbare Posten auf der Rechnung angeführt sind, sollte man nachfragen und sich alle Posten erklären lassen.

Außerdem wird empfohlen, die Wartungsliste genau zu lesen, denn so kann der Autofahrer die Prüfpunkte kontrollieren und sich bei mangelhafter Durchführung beschweren. Mit der Auszeichnung „sehr gut“ fiel zum Beispiel die Bewertung für alle fünf getesteten Mercedes-Werkstätten aus, sie waren beim Beheben technischer Mängel und im Service am besten. Dagegen lieferte eine Toyota-Werkstatt ein enttäuschendes Ergebnis, denn hier wurden vier von fünf Mängeln nicht behoben.

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