Kfz-Werkstattkunden: Nähe wichtiger als Kompetenz
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Nur neun Prozent der Fahrzeugbesitzer haben in den letzten beiden Jahren ihre Kfz-Werkstatt gewechselt. Das geht aus dem jüngsten Trend-Tacho der Kfz-Sachverständigen-Organisation KÜS hervor. 30 Prozent der Befragten haben angegeben, gute Erfahrungen mit einer Werkstatt gemacht zu haben und dementsprechend Stammkunde zu sein.

Ein Viertel der Autofahrer haben den Betrieb in der Nähe zum Wohnort ausgesucht und 24 Prozent vertrauen der Werkstatt des Autohauses, bei dem sie ihr Auto gekauft haben. 15 Prozent verlassen sich auf die Empfehlung von Bekannten und zwölf Prozent nennen als Hauptgrund ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Kurios: Die fachliche Kompetenz der Werkstatt nennen nur elf Prozent der Befragten als entscheidenden Faktor für ihre Treue.

Die Entscheidung, den Betrieb zu wechseln, begründen 26 Prozent der Befragten mit der Höhe der Werkstattpreise. Der Kauf eines Neuwagens und schlechte Arbeit folgen mit 18 Prozent und 16 Prozent. Unfreundliches Personal und Vertrauensverlust haben elf Prozent für einen Wechsel genannt, und weitere neun Prozent fühlten sich nicht kompetent beraten.

Der weitaus größte Teil der Befragten bringen ihr Auto zu klassischen Kfz-Werkstätten. 56 Prozent der Autobesitzer haben sich für eine Vertragswerkstatt entschieden, 33 Prozent vertrauen einem anderen, nicht an einen Fahrzeughersteller gebundenen Fachbetrieb. Rund vier Prozent der Befragten legen selbst Hand an und nur zwei Prozent steuern Schnellservice-Werkstattketten wie etwa ATU oder PitStop an.

Bei der Frage nach der Qualität der durchgeführten Arbeiten liegen die freien Werkstätten mit den Vertragsbetrieben fast gleichauf. 71 Prozent halten sie für genau so kompetent, 14 Prozent sogar für kompetenter. Ähnlich gut fällt das Urteil über die Arbeit von Karosserie- und Lackier-, aber auch Reifenfachbetrieben aus. Gefragt nach der Preisgestaltung, vermuten 82 Prozent, dass die freie Werkstatt günstiger ist.

Aus dem aktuellen Trend-Tacho geht außerdem hervor, dass der Online-Kauf von Autoersatzteilen, Zubehör und Reifen nach wie vor eine untergeordnete Rolle spielt. Nur 16 Prozent der Befragten geben an, Teile im Internet zu erwerben – davon gut die Hälfte zum Selbsteinbau. Die Möglichkeit, eine Werkstattleistung über das Internet zu buchen, wird noch stärker ignoriert: Unter 1 000 Umfrage-Teilnehmer fanden sich gerade mal zehn, die diesen Service nutzen.

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