Gute Entwicklung

Kia ist auf dem aufsteigenden Ast
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In der Automobilbranche war das Jahr 2017 geprägt von Negativ-Meldungen und einer dicken, schwarzen Diesel-Abgaswolke. Trotzdem verzeichnete Kia in Deutschland ein deutliches Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Der Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, Steffen Cost, zieht eine positive Bilanz: „Wir setzen auf gesundes und nachhaltiges Wachstum.“ Kia verzeichnet für 2017 ein Gesamt-Wachstum von 5,86 Prozent, bei den alternativen Antrieben ein Plus von sagenhaften 196,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Kia setzt auf drei Eckpfeiler: Design, Qualität, Innovation

Diese positive Entwicklung konnten die Koreaner dank der Einführung neuer Modelle wie dem kleinen Rio, dem Crossover SUV Stonic und der ersten Rennmaschine, dem Stinger, verzeichnen. Zur positiven Entwicklung der Marke tragen nicht zuletzt die Modelle mit alternativen Antrieben bei. "Dies hilft uns, die Dieselprobleme auszugleichen", so der Geschäftsführer weiter. Im Bereich der Privatkunden sei Kia sehr stark und lege großen Wert auf einen hervorragend funktionierenden Vertrieb und Service. In Deutschland stehen den Kunden aktuell 421 Vertriebsstandorte und 550 Service-Stützpunkte zur Verfügung, weitere 58 sind in Planung.

2017 wurde die Marke mit 30 Design-Awards ausgezeichnet. "Wir müssen uns vor nichts und niemandem verstecken. Ich sehe Kia am oberen Rand der Qualität", berichtet Steffen Cost stolz und freut sich, dass die sieben Jahre Herstellergarantie ohne Einschränkung angeboten werden kann: "Egal, was kaputtgeht."Für die Innovation ist das Kia European R&D Center in Rüsselsheim verantwortlich. Schon heute ist Kia mit 7,6 Prozent Marktanteil nach eigenen Angaben führend unter den Herstellern von alternativen Antrieben. Für die Entwicklung und die Fertigung umweltfreundlicher Modelle sind Investitionen von mehr als 8,2 Milliarden Euro durch die Hyundai Motor Group geplant.

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Elektrifizierung soll weiter voran getrieben

Im Zentrum stehen dabei die Automatisierung des Fahrens und die Unterstützung des Fahrers beispielsweise bei Überholvorgängen, die Konnektivität etwa zur Geschwindigkeitsregulierung. „Alle dafür notwendigen Technologien sind selbst entwickelt und produziert, den Fokus setzen wir dabei auf die Entwicklung der Elektroautos“, so David Labrosse, Leiter der Produktplanung für Europa. „2020 starten wir mit dem 48-Volt-Mildhybrid.“ Diese Technik in Verbindung mit einem Diesel sehen die Koreaner als Zukunftstrend. Auf der diesjährigen CES in Las Vegas stand der Kia Niro EV Concept zur Schau. Dieses zukunftsorientierte Modell erkennt den Fahrer und nimmt selbstständig alle nötigen Einstellungen zum Sitzkomfort beispielsweise vor.

Ein besonderes Highlight des Concept Cars ist die Bedienung. Diese funktioniert ausschließlich über sogenannte „Touch-Oberflächen“. Heizung und Klimaanlage lassen sich durch berühren und schieben von rechts nach links direkt auf der Oberfläche der Ausblasgitter bedienen. Eine weitere Innovation, die schon kurz vor Markteinführung steht, ist die durchsichtige A-Säule, die über Projektoren ein Bild in Echtzeit für den Fahrer parat hat und die Rundumsicht deutlich verbessert.Und wie lauten nun die koreanischen Zukunftspläne?

Im Mittelpunkt für 2018 steht der neue Kia Cee’d

Der wird auf dem Genfer Automobilsalon seine offizielle Weltpremiere feiern. 2020 soll das erste Brennstoffzellenfahrzeug in die Serienproduktion gehen. Bis 2025 werden 16 elektrifizierte Kia-Modelle am Markt verfügbar sein. Der Diesel-Hysterie trotzen die Autobauer aus Fernost und setzen in ihrem Entwicklungszentrum in Rüsselsheim voll auf die stetige Verbesserung der Motoren und der Verbrauchswerte.

Der NOX-Filter soll schon innerhalb der nächsten zwölf Monate eingeführt werden und die CO2-Emmission auf das Niveau eines Benziners bringen. „Der Diesel-Anteil wird wieder steigen, aber nicht auf 50 Prozent Marktanteil zurückkommen“, so Steffen Cost und David Labrosse. „Dennoch wird die Zukunft elektrisch sein.“ Die Entwicklung wird zeigen, ob Kia 2018 die geplanten 70.000 Fahrzeuge an den Mann und die Frau bringt – die Marken-Wahrnehmung ist jedenfalls im Aufwärtstrend.

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