Lackschäden – Keiner zahlt für Kratzer
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Kratzer am Auto sind nicht nur ein ästhetischer Makel. Ärgerlich ist vor allem, dass der Fahrzeugbesitzer für den Schaden fast immer selbst zahlen muss. Auch, wenn er ihn gar nicht verursacht hat.

Begleichung von Lackschäden

Bei der Begleichung von Lackschäden durch Dritte kommen zwei Versicherungen in Frage; doch beide helfen meist nicht weiter. Zunächst steht die Haftpflicht des Verursachers in der Verantwortung. Haben etwa die Nachbarskinder bei Spielen das Auto zu heftig touchiert, wendet man sich an deren Eltern. Für Schäden durch Haustiere kommt der Besitzer auf. Allerdings muss dazu der Verursacher bekannt und geständig sein, was oft nicht der Fall ist.

In solchen Fällen muss also – falls vorhanden – die eigene Vollkaskoversicherung eintreten. Problem: Die Kosten für die Behebung der Schäden liegen meist im Bereich des sogenannten Selbstbehalts. Dieser liegt üblicherweise zwischen 300 Euro und 500 Euro. Nur was über dieser Grenze liegt, wird von der Versicherung übernommen. Aber auch dann lohnt sich die Inanspruchnahme der Police nur selten, denn in der Folge schnellen die Beiträge in die Höhe. Kommen Kratzer ungewöhnlich oft vor, kann die Assekuranz den Versicherungsschutz sogar kündigen.

Reparatur von Lackschäden

Die Reparatur von Lackschäden muss aber auch nicht unbedingt teuer sein. Bei oberflächlichen Beschädigungen reicht häufig das Aufpolieren und anschließende Versiegeln mit Wachs. Auch wenn der Kratzer tiefer geht, muss nicht immer das ganze Karosserieteil neu lackiert werden. Sind die Schäden kleiner als ein DIN A4-Blatt, reicht die Lackierung des betroffenen Teils. Die Kosten für diese preiswerte Methode beginnen bei rund 50 Euro. Sie ist jedoch nicht für ältere Autos geeignet, da dort der Lack meist schon stärker verblichen ist und die Farbunterschiede zum Reparaturlack zu groß sind.

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