Lkw-Maut auf Bundesstraßen – Kaum Ausweichverkehr ins Hinterland

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Die Lkw-Maut auf Bundesstraßen hat nicht zu einer flächendeckenden Verlagerung des Verkehrs auf mautfreie Landstraßen geführt. Lediglich auf 0,02 Prozent der möglichen Ausweichstrecken sei eine Zunahme des Verkehrs zu beobachten, teilt die Bundesregierung in einem Bericht an das Parlament mit.

Der Großteil der Lkw, die mautbedingt die Bundesstraße verlassen, fährt demnach wieder auf der Autobahn. Dort ist die Verkehrsbelastung um 400.000 Lkw-Kilometer pro Werktag gestiegen. Den Grund dafür sieht der Bericht darin, dass mautfreie Bundes- und Landstraßen wegen des erheblichen Zeitverlustes keine wirkliche Alternative für den schweren Lkw-Verkehr darstellen. Lediglich bei 0,1 Prozent der Fahrten ließen sich durch Ausweichen ein Kostenvorteil von mindestens 5 Euro erreichen.

Die Lkw-Maut für Fahrzeuge ab 12 Tonnen auf ausgewählten Bundesstraßen wurde im August 2012 eingeführt. Insgesamt 84 vier- und mehrspurige Streckenabschnitte mit einer Gesamtlänge von 1.135 Kilometern sind seitdem kostenpflichtig.

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