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Macan-Produktion ist guter Impuls für Porsche und Leipzig
Macan-Produktion ist guter Impuls für Porsche und Leipzig Bilder

Copyright: Porsche

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Der Fertigung des Porsche Macan fährt hoch. Die ersten kompakten SUV verlassen die Produktion in Leipzig. Im Frühjahr kommen sie zu den Kunden. Preis ab knapp 58 000 Euro. 50 000 Fahrzeuge sollen hier jährlich gefertigt werden. Ein erheblicher Teil der Produktion für 2014 ist bereits verkauft, sagte Porsche-Vorstandschef Matthias Müller anlässlich der Eröffnung der Macan-Fabrik in Leipzig. Müller geht davon aus, dass der Macan auf die Zukunft des Unternehmens „einen außerordentlichen Impuls ausüben werde“.

Für den Automobil-Standort Leipzig und die Region bedeutet die neue Macan-Fabrik ebenfalls ein beachtlicher Impuls. 1 500 neue Beschäftigte werden eingestellt. Eine halbe Milliarde Euro hat Porsche in die erweiterte Produktion des sächsischen Standorts investiert. Damit wurde das 2002 eröffnete und bereits mehrfach erweiterte Montagewerk für die Baureihen Cayenne und Panamera (seit 2009) nunmehr ein sogenanntes Vollwerk.[foto id=“500049″ size=“small“ position=“right“]

„Wir haben in Leipzig mit dem Aufbau des eigenen Karosseriebaus und der Lackiererei eine Fertigungstiefe von etwa 20 Prozent erreicht“, erklärte Produktionsvorstand Oliver Blume. Denn anders als bei den früheren Baureihen werden nun dort zumindest die Karosserien nicht mehr weitgehend komplett aus den Standorten Bratislava, Tschechoslowakei, und Hannover zugeliefert.

Den Erwartungen in das Label „Made in Germany“, das weltweit von den Käufern der hochwertigen Fahrzeuge als wichtiges Kaufkriterium erachtet wird, werde mit der Investitionsstrategie von Porsche Rechnung getragen. „Die Stärkung des Standortes Deutschland ist für uns eine fundamentale Zukunftsentscheidung, an der wir auch künftig festhalten werden“, so der Produktionsvorstand.

Die Entscheidung für den Bau des neuen Werkes in Leipzig, wo bald 2500 Mitarbeiter beschäftigt sein werden, fiel Anfang 2011. Für die neuen 1500 Stellen meldeten sich mehr als 50 000 Bewerber, vom Fachkräftemangel spürt Porsche als besonders attraktiver Arbeitgeber offenbar nichts. Die Bauzeit betrug nur etwas mehr als zwei Jahre, was der Porsche-Chef auch der unbürokratischen Genehmigungspraxis in Sachsen zuschreibt. Müller: „Wir sehen Deutschland als unseren alleinigen Standort für die Fahrzeugmontage, weil hier nicht nur die industrielle Erfahrung und ein hohes ingenieurtechnisches Know-how nutzbar sind, sondern unsere Mitarbeiter auch eine sonst kaum zu findende Analysekompetenz aufweisen.“

Mit dem neuen Macan rollen nun drei von vier Porsche-Baureihen aus Leipzig zu den Kunden, die, abgesehen von Deutschland, besonders in den USA, China und im arabischen Raum leben. Zahlreiche Käufer holen sich inzwischen ihre Neuwagen ? der kleine Macan ist mit einem Listenpreis ab knapp 58 000 Euro eher ein Einsteigermodell ? direkt im Eventcenter des Leipziger Werkes ab. Dort lassen sich im Drei- oder Fünftagesprogramm Testfahrten auf einer nachgebauten Formel-1-Strecke und im Geländeparcours von Porsche absolvieren. Garniert wird das Abholprogramm mit einem Schuss Kultur und lukullischen Genüssen ? für ein paar Tausend Euro.

„Wir erschließen uns mit dem kleinen SUV zwar ein neues Kundensegment aus Familien mit Kindern, für die ein 911 zu unpraktisch und ein Cayenne vielleicht zu groß ist“, so Müller. Aber dennoch werde mit dem Macan das Premiumsegment nicht verlassen oder gar aufweichen. „Der Macan hat alle Gene aus dem Porsche-Leben mitbekommen, es ist ein hochklassiges, extrem leistungsfähiges Fahrzeug, das auch richtig Spaß macht“, so der Porsche-Chef.

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