Magisches Auge: Ford guckt um die Ecke

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Das Auge fährt mit: Doch es liegt in der Natur der Dinge, dass dem menschlichen Sehorgan Grenzen gesetzt sind. Vor allem Autofahrer können ein Lied davon singen. Beispielsweise kann seitlich nahender Verkehr vom Fahrzeuglenker erst spät erkannt werden. Dadurch entstehen immer wieder gefährliche Situationen im Straßenverkehr mit zum Teil fatalen Folgen. Wie kann das verhindert werden?

Ford schafft mit „Split-View“-Technik Abhilfe

Eine Frontkamera mit einer sogenannten „Split-View“-Technik soll jetzt Abhilfe schaffen.Autobauer Ford hat jetzt diesen „um-die-Ecke-Gucken-Helfer“ entwickelt. Wie funktioniert diese Technik? Das „magische Auge“ ist im Kühlergrill des Fahrzeugs installiert und erfasst einen Bereich von 180 Grad vor der Fahrzeugfront – noch bevor der Fahrer in diese Abbiegungen einsehen kann. Die Frontkamera wird per Knopfdruck aktiviert. Sie verfügt über eine Auflösung von einem Megapixel. Die Bilder werden dann in Echtzeit auf das 8-Zoll-Farb-Touchscreen-Display im Armaturenträger des Fahrzeugs übertragen.

Und was bringt die „Split-View“-Technik?

Dadurch wird Stress reduziert, behaupten die Ford-Strategen. Noch viel wichtiger: Eventuelle Kollisionen mit Fahrzeugen oder Fußgängern können möglicherweise sogar abgewendet werden. Die eigentliche Kamera ist nur 33 Millimeter groß und wird von einer versenkbaren Waschdüse automatisch beim Einschalten der Scheibenwischer gereinigt. Ford führt das Kamerasystem bei seinen Vans ein. Es ist ab sofort für den neuen S-Max und für den Galaxy bestellbar, die beide im Herbst in Deutschland auf den Markt kommen. Der Preis: jeweils 900 Euro (inklusive Rückfahrkamera und Park-Pilot-System vorn und hinten). Außerdem wird diese Technologie auch für den neuen Ford Edge erhältlich sein, der ebenfalls noch im Verlauf dieses Jahres sein Debüt in Deutschland und Europa feiern wird.“Wir haben alle schon Erfahrungen mit schlecht einsehbaren Kreuzungen gemacht. Für einige Autofahrer stellt sogar die Ausfahrt vom eigenen Grundstück oder aus der Garage eine echte Herausforderung dar“, sagt Ford-Technikexperte Ronny Hause, der gemeinsam mit seinen US-Kollegen an der Entwicklung dieses Kamerasystems gearbeitet hat. „Ähnlich wie bei den Rückfahrkameras werden sich die Menschen bald fragen, warum es die Frontkamera nicht schon viel früher gegeben hat.“

Ford hat die 180-Grad-Frontkamera nach eigenen Angaben auf allen Arten von Straßen getestet, auch speziell im Hinblick auf Radfahrer und Fußgänger. „Das System meistert auch schwierige Lichtverhältnisse in Tunneln, in engen Gassen, Garagen und kommt selbst mit direktem Sonnenlicht klar“, verspricht Ronny Hause.

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