Markenmacher Springer & Jacoby in Insolvenz

Springer & Jacoby, jahrelang eine der führenden deutschen Kreativagenturen, hat gestern (7. April 2010) beim Hamburger Amtsgericht Insolvenz angemeldet.

Er sehe keinen Chance mehr auf eine Rettung der Agentur, sagte Agenturinhaber Lutz Schaffhausen gegenüber „Werben & Verkaufen“. Die Suche nach einem Käufer für die Kreativschmiede, bei der zeitweise mehrere Hundert Mitarbeiter beschäftigt waren, ist gescheitert; die letzten 30 Mitarbeiter wurden bereits entlassen.

Die Kreativen in Hamburg galten als Markenmacher und waren nicht nur in der Branche ein Begriff; auch Konsumenten wussten, was hinter S&J steckte. Sie hatten es verstanden, Werbung zur Unterhaltung zu machen. Spaß und Inhalt wurden auf eine Art und Weise miteinander verbunden, dass man darüber sprach.

S&J war begehrlich – als Marke und als Arbeitgeber. Wer jung und kreativ war, wollte an die Alster zu den Werbern von Springer & Jacoby. „Es gab S&J – und es gab alle anderen“, schreibt ein ehemaliger Mitarbeiter in „Welt online“. Der Erfolg schien keine Grenzen zu kennen. Bis 2006, als die Agentur Mercedes als Kunden verlor. „Der Kunde war so groß, dass er die gesamte Agentur dominierte“, wird berichtet. S&J schienen unbeirrt weiterzumachen, und es wurden kleinere Brötchen gebacken, doch: „Alles was danach kam, war nur noch Abspann.“

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