TT-Cup

Markenpokale: Spaß für Talente, Promis und Quereinsteiger
auto.de Bilder

Copyright: Audi

auto.de Bilder

Copyright: Hankook

auto.de Bilder

Copyright: Audi

Markenpokale sind für Hobby-Rennfahrer oder junge Talente die Basis für bezahlbaren Motorsport. Und für die Autobauer sind sie zudem eine perfekte Werbebühne. Deshalb sind diese Rennserien rund um den Globus sehr beliebt. Damit sie eine noch größere Aufmerksamkeit erhalten, fahren viele Markenpokale im Rahmenprogramm prominenter Rennserien. Hinzu kommen bei jedem Rennen prominente Gaststarter.

Audi Sport TT Cup

Jüngstes Beispiel ist der Audi Sport TT Cup, der in diesem Jahr ins Leben gerufen wurde und im Vorprogramm des Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) stattfindet. Diese Idee ist keine Überraschung, schließlich ist Audi zusammen mit BMW und Mercedes-Benz auch in der DTM am Start. Insgesamt sind 18 permanente Fahrer aus 13 Nationen in dem neuen Markenpokal im Einsatz. Einer von ihnen ist Josh Caygill. Der Brite ist ein Quereinsteiger, denn seine Karriere im Motorsport begann als 16-Jähriger auf zwei Rädern. Dreimal wurde er britischer Jugendmeister im Motocross, bevor er 2013 in das Cockpit eines Rennwagens umstieg. "Ich bin dann beim Volkswagen Racing Cup und dem Scirocco Cup mitgefahren und nach diesen beiden Wettbewerben habe ich gemerkt, dass Motorsport mehr als ein Hobby für mich ist und ich Profi-Rennfahrer werden will", sagt der 26-Jährige, der in seiner Freizeit immer noch im Autohaus seiner Eltern in Yorkshire arbeitet. Josh Caygills bestes Ergebnis ist bislang ein sechster Platz auf dem Nürnberger Norisring. "Ich bin erst langsam in Schwung gekommen und muss mich vor allem im Qualifying verbessern. Dann ist sogar ein Platz auf dem Podium möglich", so der Brite. Der besondere Reiz am TT Cup ist für ihn, dass alle Autos technisch und von der Leistung her gleich sind. Das bedeutet: Für den Erfolg oder Misserfolg ist ausschließlich der Fahrer verantwortlich. "Es gibt keine Entschuldigungen, man kann nichts auf das Auto schieben. Der Vorteil ist, dass man deshalb seine Fortschritte als Fahrer genau einschätzen kann", erklärt Caygill. Exakt diese Situation wünschen sich schon seit Jahren die Formel-1-Fans rund um den Globus. Denn in der Königsklasse des Motorsport gewinnt schon lange nicht mehr der beste Fahrer, sondern stets das beste Auto. Vor allem aber ist die Kluft zwischen den armen und den reichen Rennställen immer größer geworden. Meinst kommen nur zwei Teams für die Siege in Frage: In dieser Saison sind das Mercedes und Ferrari. Obwohl der Automobil-Weltverband (FIA) schon seit Jahren für ein einheitliches Budget plädiert, geht das Wettrüsten weiter. Teams wie Red Bull, Ferrari oder auch Mercedes geben fast 300 Millionen Euro pro Jahr für die Formel 1 aus. Hinterbänklern wie Manor oder Sauber stehen noch nicht einmal 50 Millionen Euro zur Verfügung. Ganz anders ist die Situation natürlich in den Markenpokalen. Exklusiver Reifenpartner des Audi Sport TT Cups ist wie in der DTM die Marke Hankook. Die Gummis der Koreaner kennt Caygill aus England und vom 24-Stunden-Rennen in Dubai. "Die Performance der Hankook-Rennreifen sei sehr gut, außerdem seien die Pneus unglaublich konstant, betont der Brite: "Sie bauen kaum ab, das gibt einem Fahrer viel Sicherheit."Und welche Ziele hat Caygill noch im TT Cup? Zunächst einmal hat er weitere Top-Ten-Platzierungen im Visier; der Sprung aufs Treppchen wäre die Krönung seiner bisherigen Laufbahn. "Ich will mich als Rennfahrer immer weiter verbessern, möchte einmal in das GT-Programm von Audi Sport aufsteigen und an 24-Stunden-Rennen teilnehmen", sagt der 26-Jährige. Am Wichtigsten aber ist für ihn, dass er als Rennfahrer seinen Traum leben kann."
auto.de

Copyright: Hankook

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Fahrbericht VW Touareg e-Hybrid: Dickschiff mit Doppelherz

Fahrbericht VW Touareg e-Hybrid: Dickschiff mit Doppelherz

Das große Bibbern - Mit dem Opel e-Corsa durch den Winter

Das große Bibbern - Mit dem Opel e-Corsa durch den Winter

Fahrvorstellung Porsche 911 Turbo: Noch immer Platzhirsch

Fahrvorstellung Porsche 911 Turbo: Noch immer Platzhirsch

zoom_photo