Maut-Pläne: Halbherzig und kontraproduktiv
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Die Maut bleibt ein Zankapfel: Die Pläne des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt (CSU) zur Reform der Lkw-Maut bewertet die Deutsche Umwelthilfe (DUH) jetzt als „halbherzig“ und bezeichnet die geplante Senkung der Mautsätze als „kontraproduktiv für Luftreinhaltung und Klimaschutz“. DUH-Bundesgeschäftsführer Jürgen Resch: „Die Ausdehnung der Lkw-Maut auf alle Nutzfahrzeuge bis 7,5 Tonnen ist seit Jahren überfällig. Richtig wäre es allerdings, auch die leichteren Nutzfahrzeuge mit einzubeziehen.“

Mit der gleichzeitig angekündigten Senkung der Mautsätze schwäche der Verkehrsminister zudem die Luftreinhaltepolitik ausgerechnet bei der Güterbeförderung auf der Straße. Um abgasarme Fahrzeuge tatsächlich zu fördern, bedürfe es einer stärkeren Spreizung, die einen Anreiz für den Einsatz sauberer Fahrzeuge darstelle, erklärt Resch. Er betont, dass diese differenzierte Maut schließlich auf allen Bundesstraßen erhoben werden müsse, nicht nur auf einem kleinen Abschnitt.

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