Mautfreie Alpen-Strecken lohnen meist nicht

Ein Fahrt in den Süden Europas ist meist mit einer mautpflichtigen Alpenüberquerung verbunden. Obwohl bis zu 50 Euro an Tunnel- oder Autobahngebühr fällig werden können, lohnt ein Ausweichen auf gebührenfreie Strecken meist nicht. Diese sind nach Angaben des ADAC oft mit längeren Wegen und daher mit längeren Fahrzeiten und einem höheren Kraftstoffverbrauch verbunden. Bei derzeitigen Spritpreisen und unter Berücksichtigung der Verschleißkosten kann unter Umständen der Umweg sogar teuerer sein, als die Maut.
So kostet beispielsweise der Lötschbergtunnel pro Pkw 16 Euro, der Felbergtauerntunnel 20 Euro. Für die Großglocknerstraße sind 26 Euro zu bezahlen und für die Tauernschleuse 17 Euro. Beim Kauf einer Video-Maut können die Wartezeiten verringert werden. Für den Brenner liegen die Kosten bei acht Euro, für die Tauernautobahn bei 9,50 Euro und für die Phyrnautobahn bei zwölf Euro. Die Gotthard-Autobahn ist voraussichtlich erst ab dem 8. Juli wieder befahrbar. Seit dem vor wenigen Wochen Felsen die Fahrbahn verschüttet haben, ist die Autobahn gesperrt. Autofahrern wird empfohlen, die Gotthard-Autobahn weiträumig zu umfahren und alternativ über San Bernadino, die Lötschberg-Autoverladung oder den Simplon-Pass zu fahren. Möglich sind auch die Routen über die Westschweiz, durch den Große St. Bernhard-Tunnel oder die Brenner-Autobahn.
mid

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