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Mazda BT-50: Bitte beladen
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Der Pick-up ist eine Nfz-Variante, die in Deutschland vor allem bei Handwerkern und einigen wenigen Fans Anklang findet. So hat zum Beispiel Mazda von seiner B-Serie in den vergangenen sechs Jahren hierzulande gerade mal rund 3 800 Fahrzeuge verkaufen können. Zum Vergleich:
Weltweit haben die Japaner bislang über drei Millionen Einheiten abgesetzt.
An diesem Verhältnis wird wahrscheinlich auch der neue BT-50 nichts ändern können, der ab sofort zu Preisen ab 23 800 Euro zu den Händlern kommt.

Zwei Varianten vorrätig

Erhältlich ist der Mazda Pick-up in zwei Karosserieversionen, als so genannter L-Cab mit zwei Notsitzen hinten und als XL-Cab mit einer durchgehenden Rückbank. Unterschiedlich ist auch das Tür-Konzept. Beim L-Cab öffnen sich die hinteren Türen ähnlich wie beim Sportwagen RX-8 gegenläufig, was den Einstieg auf die allerdings sehr unkomfortablen Sitze erleichtert.
Der XL-Cab verfügt über vier normale Türen und bietet hinten drei Personen leidlich Platz. Optisch ist der BT-50 trotz neuer Front unauffällig, wirkt trotz seiner 1,80 Meter Breite recht schmal und ist mit 15-Zöllern in der Basisversion doch einigermaßen schwach bereift.

Sehr zuverlässiger Arbeitskollege

Der fast 5,08 Meter lange BT-50 ist also vor allem ein zuverlässiger Arbeitskollege, bis zu 1 225 Kilogramm Zuladung lassen sich auf die Pritsche packen, bis zu drei Tonnen Anhängelast darf er ziehen, wenn der serienmäßige Allradantrieb zugeschaltet ist. Unbeladen hoppelt der Pick-up dank seiner hinteren Starrachse allerdings schon bei kleinsten Bodenwellen, er scheint fast um Beladung zu betteln. Eine komfortablere abgestimmte Version – mit dann allerdings weniger Nutzlast – wird voraussichtlich später angeboten werden.

Das Sahnestück: der Common-Rail-Turbodiesel

Sahnestück des Fahrzeugs ist der neue 2,5-Liter-Turbodiesel mit Common-Rail-Technik. Er leistet mit 105 kW/143 PS rund 34 PS mehr als das vorher eingesetzte Aggregat und bietet mit 330 Nm satte 69 Nm mehr Drehmoment, die schon bei 1 800 U/min anliegen. Beim Ampelstart lässt ein unbeladener BT-50 da schon manchen Pkw hinter sich. Leider ist ein Partikelfilter auch gegen Aufpreis ab Werk nicht zu bekommen. Mazda Deutschland bemüht sich allerdings um eine Nachrüstlösung. Das Fünfganggetriebe ist sehr exakt zu schalten, die Lenkung dürfte etwas präziser sein.

Fairer Preis

Der Grundpreis von 23 800 Euro ohne Steuern für die Version L-Cab mit der Basisausstattung Midlands darf als fair gelten. Immerhin ist die Ausstattung mit elektrischen Fensterhebern, elektrisch verstellbaren Außenspiegeln, Zentralverriegelung und Servolenkung schon sehr ansehnlich. Für 2 800 Euro extra gibt es die Toplands-Version mit Nebelscheinwerfern, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen, Sitzheizung, Audiosystem und diversem Chrom-Zierrat. Den Sprung auf die echte Doppelkabine XL-Cab lässt sich Mazda mit 1 700 Euro bezahlen.

Guter Qualitätseindruck

Der im thailändischen Ford/Mazda-Werk zusammen mit dem Ford Ranger gebaute BT-50 hinterlässt einen guten Qualitätseindruck. In Deutschland dürfte der Pick-up allerdings auch weiterhin kein Bestseller sein, rund 800 Einheiten will Mazda nächstes Jahr bei uns verkaufen. Das Geschäft mit den Lademeistern läuft in ganz anderen Ländern, in Asien vor allem, natürlich in den USA und in Europa eher in Großbritannien oder Griechenland. Und dort dürfte Mazda mit seinem neuen Pick-up auch weiterhin punkten.

Mazda BT-50 – Technische Daten

Vier- oder fünfsitziger Pick-up; Heckantrieb, Allradantrieb zuschaltbar, Geländeuntersetzung; 2,5-Liter Common-Rail-Diesel, 105 kW/143 PS, maximales
Drehmoment: 330 Nm bei 1 800 U/min, Höchstgeschwindigkeit: 158 km/h, 0-100
km/h: 12,5 s, Durchschnittsverbrauch: 8,9 Liter/100 km; Preis: ab 23 800 Euro.

mid

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