Wehrlein wird F1-Fahrer

Mercedes befördert Bruchpilot Pascal Wehrlein ins Formel-1-Auto
Mercedes befördert Bruchpilot ins Formel-1-Auto Bilder

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So eine Karriere gibt es auch im Motorsport nicht oft: Vor wenigen Monaten wurde gegen Rennfahrer Pascal Wehrlein wegen eines Unfalls noch ermittelt – und jetzt wird er von Mercedes-Benz in die Formel 1 befördert. Empfohlen hat sich Wehrlein nun mit seinem ersten Sieg im Deutschen Tourenwagen Masters (DTM) auf dem Lausitzring. Damit ist das Talent im Alter von 19 Jahren der jüngste Sieger in der DTM-Geschichte. Und deshalb ernennt ihn Mercedes offiziell zum Formel-1-Ersatzfahrer.

Erstes „Rennen“ in Singapur

Ab dem Grand Prix in Singapur am 21. September wird Pascal Wehrlein im Rahmen seiner Aufgaben als Ersatzfahrer mit dem Mercedes-Team zu den Rennen reisen. Noch ist er aber keinen einzigen Kilometer in einem aktuellen Formel-1-Auto gefahren. Bislang absolvierte der 19-Jährige in dieser Saison 30 Testtage in einem Simulator. Dabei legte er mehr als 12.000 Kilometer in einem virtuellen Mercedes-Silberpfeil zurück. „Für mich ist ein Traum in Erfüllung gegangen. Ich habe mein ganzes Leben dafür gekämpft, einmal in einem Formel-1-Auto zu sitzen. Und es war immer mein Ziel, das mit Mercedes realisieren zu können“, sagte der Mercedes-Pilot.

Traurige Berühmtheit durch Unfall mit der DFB-Elf

Traurige Berühmtheit hat Pascal Wehrlein aber durch einen kuriosen Unfall erlangt. Vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien hatte er bei Werbe-Aufnahmen des Fußball-Nationalteams mit Sponsor Mercedes-Benz im Trainingslager in Südtirol einen 63 Jahre alten Touristen aus Thüringen mit seinem Wagen erfasst und schwer verletzt. Ein Streckenposten wurde leicht verletzt. Gegen den Rennfahrer war seit Ende Juni wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt worden. Denn den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft zufolge hätte er mehr Abstand zum vorausfahrenden Formel-1-Piloten Nico Rosberg halten und langsamer fahren müssen. Laut der Ermittlungen trägt Pascal Wehlein die Hauptschuld an dem Unfall. Einen Prozess gegen den 19-Jährigen wird es jedoch voraussichtlich nicht geben, da kein Strafantrag gestellt wurde. Seiner Karriere hat dieser Vorfall ganz offenbar nicht geschadet.

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