C-Klasse Coupé

Mercedes C-Klasse Coupé: Dynamik und Eleganz
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Erst die Version für die geschäftlichen Vielfahrer - die Limousine. Dann die Mehrwert-Variante, die auch für die nicht allzu große Familie passt - der bei Mercedes "T-Modell" genannte Kombi. Und jetzt als Dritter im Bunde das Coupé - die Version fürs Gemüt und für die Emotionen. Nach dem Motto "aller guten Dinge sind drei" vervollständigen die Autobauer mit dem Stern ihre C-Klasse-Familie. Der Zweitürer kommt im Dezember zu den Händlern. Und er erfüllt seine Mission in Sachen große Gefühle mit Bravour. Für noch mehr Dynamik ist dann ab Frühjahr die AMG-Version zuständig.
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Dynamisches Design

Weniger Auto für mehr Geld – diese Methode funktioniert bei den sportlichen Dreitürern nach wie vor. Wegen des Designs, wegen der Dynamik, die schon im Stehen spürbar ist. Das C-Klasse Coupé macht da keine Ausnahme. Es wirkt fast wie eine maßstabsgetreue Verkleinerung der zweitürigen S-Klasse, zeigt perfekte Proportionen mit langem Vorbau, knapp gezeichneter Passagierkabine und knackigem Hinterteil. Der lange Radstand und das um 15 Millimeter niedriger gelegte Fahrwerk sorgen für reichlich Fahrspaß, der sich durch die optionale Luftfederung mit Niveauausgleich noch um einen ganzen Tick steigern lässt. Neu konstruierte Integral-Sportsitze mit Gurtbringern geben Stabilität auch in sehr schnellen Kurven, die das Stern-Coupé geradezu mit Begeisterung absolviert.

Das Interieur setzt auf lange, elegante Schwünge, auf fließende Linien und auf feine Materialien, die sicht- und spürbar sorgfältig verarbeitet wurden. Besonders die Zierelemente in offenporiger, schwarzer Esche, die fast wie Schiefer wirken, machen den Innenraum zu einer Art stylischer Lounge. Zur Bedienung muss man nicht viel sagen: Das ist Mercedes und C-Klasse pur, die Schalter, Hebel und Tasten sind logisch sortiert und nach kurzer Eingewöhnung problemlos zu bedienen. Schon das Basisradio ist internetfähig, die Vernetzung bringt Mercedes mit der connect me-App auf ein neues Niveau, weil sich jetzt zum Beispiel auch eine Navi-Route per Apple-Watch ins Auto schicken lässt. Natürlich sind auch iPhones und Smartphones kompatibel mit dem System.

Motoren

Zum Start bringt Mercedes zwei Dieselmotoren mit 125 kW/170 PS und 150 kW/204 PS und vier Benziner, die von 115 kW/156 PS bis 180 kW/245 PS leisten. Der Verbrauch wurde laut Mercedes-Entwicklungs-Chef Thomas Weber durch Feinschliff gegenüber dem Vormodell um bis zu 20 Prozent reduziert, den Sparmeister gibt der kleine Diesel im Modell 220d mit einem Normverbrauch von 4,1 Liter pro 100 Kilometer, sowohl als Sechsgang-Handschalter, als auch mit der Neungang-Automatik.
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Ausstattung

Die Ausstattung mit Assistenzsystemen ist im C-Klasse Coupé auf dem aktuellen Stand, serienmäßig sind zum Beispiel der Aufmerksamkeits-Assistent und der Kollisions-Verhinderer installiert, der auch eigenständig bremst. Optional ist die ganze Helfer-Phalanx vom Abstandsregeltempomaten bis zum Brems-Assistenten Plus verfügbar, der auch Querverkehr erkennt. Und selbstverständlich lässt sich die C-Klasse auch als Zweitürer mit einer Burmester-Anlage zum rollenden Konzertsaal aufwerten. Apropos Zweitürer: Die beiden Passagiere in Reihe eins haben reichlich Platz zur Verfügung. Hinten sitzen nicht allzu große Menschen zwar einigermaßen ordentlich, aber das Rein- und Rausklettern ist wirklich eher was für Akrobaten und Yoga-Cracks. Das Coupé outet sich damit unmissverständlich als klassischer 2+2-Sitzer, der Kofferraum ist mit 400 Litern aber anständig groß ausgefallen. Die zwei beinahe schon obligatorischen Golf-Bags passen jedenfalls locker rein. Unterm Strich ist das Coupé eine optisch und technisch gelungene Ergänzung der erfolgreichen C-Klasse, die sich Mercedes ordentlich bezahlen lässt. Die Preisliste beginnt bei 35.581 Euro für den C 180, das sind knapp 4.000 Euro mehr als bei der Limousine mit vier Türen. Der grundsätzlich mit der Automatik kombinierte C 250d markiert derzeit mit 45.041,50 Euro die Spitze.
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AMG

Aber das wird sich rapide ändern, wenn im Frühjahr die AMG-Versionen namens C63 und C63 S anrollen. Diese Sportgeräte bringen es auf 350 kW/476 PS und 375 kW/510 PS aus einem Vierliter-V8 mit Doppelturbo. Nur Dach, Türen und Heckdeckel wurden vom „normalen“ Coupé übernommen, der Rest ist AMG pur, also breiter, flacher, eindrucksvoller, noch viel sportlicher. Beim ersten Kennenlernen auf einer Rennstrecke und im normalen Straßenverkehr zeigte die S-Version auf faszinierende Weise ihre zwei Gesichter: Pures Renn-Feeling und gesittete Manieren, fast wie bei Dr. Jeckyll und Mr. Hyde. Das 1.800 Kilo-Gerät saugt sich dank eines höchst komplexen Fahrwerks mit Vierlenkerachse und verstellbaren Gasdruckdämpfern geradezu an der Straße fest, erlaubt sehr hohe Kurvengeschwindigkeiten und vermittelt auch durchschnittlich begabten Piloten echte Erfolgserlebnisse. Echten Könnern am unten abgeflachten Sportlenkrad sollte der Fahrmodus „Race“ vorbehalten bleiben, in dem das Stabilitätsprogramm so weit zurückgefahren wird, dass eindrucksvolle Powerslides möglich sind. Auf öffentlichen Straßen geben die starken AMG-Versionen die braven Gleiter mit durchaus zufriedenstellendem Komfort, die nur durch ihr entspanntes Bollern aus den Auspuff-Endrohren zeigen, dass sie auch ganz anders könnten: Ein kurzer Tritt aufs Gaspedal, dann geht es ab. Wenn es sein muss, in 3,9 Sekunden von 0 auf 100. Der C63 S ist ab 86.096,50 Euro zu haben, sein etwas schwächerer Bruder ab 77.826 Euro.

Technische Daten: Mercedes C-Klasse Coupé 250d

Länge/Breite/Höhe/Radstand in Meter: 4,69/1,81/1,41/2,84
Kofferraumvolumen: 400 l
Wendekreis: 11,22 m
Leergewicht: 1.645 kg
max. Zuladung: 480 kg
Tankinhalt: 50 l
Motor: Turbo-Vierzylinder-Diesel
Leistung: 150 kW/204 PS bei 3.800/min
Hubraum: 2.143 ccm
Getriebe: 9-Gang-Automatikgetriebe
max. Drehmoment: 500 Nm bei 1.600/min bis 1.800/min
Beschleunigung 0-100 km/h: 6,7 Sek.
Höchstgeschwindigkeit: 247 km/h
Verbrauch: 4,2 l Diesel auf 100 km
CO2-Emission:  109 g/km
Preis: ab 45.041,50 Euro

 

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