Mit Energie-Management-System mehr Strom im Hybrid speichern
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Um in Hybridfahrzeugen die Bremsenergie optimal zu nutzen, muss der Ladezustand der Antriebsbatterie permanent geregelt werden. Dafür hat Bosch jetzt ein System entwickelt, das anhand von Navigationsdaten vorausschauend den Batterieladezustand im Hybridauto auf einem Niveau hält.

Damit kann die Rückgewinnung (Rekuperation) und Speicherung von Bremsenergie immer voll ausgeschöpft werden. Daraus ergeben sich für den Flottenverbrauch des jeweiligen Autoherstellers spürbare Vorteile. Denn die Neu-Entwicklung gilt im Rahmen der EU-Zertifizierung als CO2-reduzierende Maßnahme und liefert so für den Flottenverbrauch eine Verminderung des vorgeschriebenen, durchschnittlichen Schadstoffwertes im Abgas.

Diese Technik wird von der EU-Kommission als „Öko-Innovation“ eingestuft und optimiert unter Verwendung der Navigationsdaten den gesamten Energieverbrauch des Fahrzeugs. Im Hybridauto wird der Stromvorrat bisher nicht komplett ausgeschöpft. Auf langen Gefällstrecken im Schiebebetrieb oder bei sehr häufigen Bremsvorgängen wird der Akku rasch voll geladen und kann dann keine weiteren Rekuperationsgewinne aufnehmen. Die Daten aus dem Navigationssystem mit Steigungen und Gefällstrecken werden in dem neuen System mit dem Akkuladezustand verknüpft. Daraus errechnet die Technik vorausliegende Möglichkeiten der Rückgewinnung von Bremsenergie und gibt für den Antrieb des Hybridautos zusätzliche Strommengen für den Elektromotor frei. So kann bereits bei einer Steigung mit geringerem Einsatz von Benzin oder Diesel und mit einer höheren Elektroleistung gefahren werden, weil das System vom Navigationsgerät das vorausliegende Gefälle einberechnen kann. Dort wandert dann wieder mehr Rekuperationsenergie in den Akku.

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