Mit neuen Techniken gegen den Verkehrsinfarkt

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Immer mehr Autos kämpfen auf den Straßen um freie Parkplätze und Raum auf den dicht befahrenen Straßen. Mit intelligenten Systemen ließe sich diese Situation verbessern. Wissenschaftler der amerikanischen Firma Xerox nutzen Datenanalyse, Kontrollsysteme, Messtechnik sowie Bild- und Videoverarbeitung dazu, neue Verkehrsanwendungen zu entwickeln, mit denen sich Staus vermeiden, die Verkehrssicherheit erhöhen und schneller freie Parkplätze finden lassen.

Das soll auch den Kommunen nutzen, die Infrastruktur zu vereinfachen und Städte umweltfreundlicher zu gestalten. So arbeitet Xerox an intelligenten Parkservices in den Städten. Die Analyse der Verfügbarkeit von Parkplätzen soll helfen, die vorhandenen Parkmöglichkeiten optimal auszunutzen. Zudem haben die Forscher einen Parkgebührenermittler entwickelt. Damit können Autofahrer zu abgelegeneren, aber günstigeren Parkplätzen dirigiert werden. Das hilft, eine langwierige Suche zu vermeiden, den Verkehr zu reduzieren und den CO2-Ausstoß zu senken. Der Parkgebührenermittler ist ein Modul des „Xerox Merge Parking Management Systems“, einem Portal zur Verwaltung von Parkuhren, mobilen Bezahlsystemen, Sensoren sowie Gebührenerfassung und ?einzug wie es in Los Angelos bereits angewendet wird.

Die Wissenschaftler der Firma analysieren außerdem Daten von Tickets im öffentlichen Nahverkehr, damit städtische Verkehrsbehörden mehr über die Nutzung erfahren. Diese Daten werden mit demografischen Zahlen, der Verfügbarkeit anderer Verkehrsmittel und Wettervorhersagen kombiniert. So lassen sich Auslastung und Auswirkungen von Veränderungen an der Infrastruktur simulieren und visualisieren.Mit Hilfe von Methoden der automatisierten Bildverarbeitung können die Wissenschaftler präzise bestimmen, wie viele Insassen sich in einem Fahrzeug befinden. Dieses Verfahren könnte für Städte hilfreich sein, die Fahrgemeinschaften mit speziellen Fahrspuren fördern oder von Nutzern dieser Spuren Gebühren einziehen wollen. Ihre Expertise im Bereich der optischen Zeichenerkennung nutzen die Forscher für die Entwicklung eines zuverlässigen und anpassbaren Nummernschild-Erkennungssystems auf Videobasis. Damit könnten stationäre Mautstellen überflüssig werden. Zudem wird untersucht, wie die Video-basierte Informationsverarbeitung für Sicherheitsanwendungen eingesetzt werden kann, beispielsweise der Verfolgung von Straftätern.

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