Motorrad-Neuheiten, Teil 4: Yamaha und Suzuki – Spätstarter
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Der Zweizylinder-Reihen-Motor der XT 1200 Super Ténéré wurde überarbeitet. Bilder

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So lancierte man Mitte 2013 die MT-09, ein unverkleidetes Funbike mit eindrucksvollen Daten und einem für die Marke ungewöhnlichen Motor, der von drei Zylindern befeuert wird. Bilder

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Yamaha MT-07 Bilder

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Suzuki V-Strom 1000 Bilder

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Seit Jahren kennen die Verkaufszahlen von Yamaha und Suzuki nur eine Tendenz: sinkend. Die Gründe dafür sind einfach: Beide Marken haben Trends verschlafen und zu wenige neue, moderne Modelle gebracht. Aber beide haben in 2013 wieder Lebenszeichen von sich gegeben – Suzuki mit der V-Strom 1000 und Yamaha mit der MT-09. Insbesondere Letztere hat viele Fans der Marke mobilisiert, so dass die Lieferzeiten derzeit bis in den September hineinreichen.

Doch beginnen wir bei der Suzuki, wobei anzumerken ist, dass der guten Nachricht einer neuen, günstigen Reiseenduro die Erkenntnis folgt, dass sie auf absehbare Zeit auch die einzige Neue ist. In Deutschland ruhen die Hoffnungen der Suzuki-Verantwortlichen also auf der V-Strom 1000, die mit mageren 228 Kilogramm Leergewicht zu den leichtesten Maschinen ihrer Klasse zählt. Fast schon logisch, dass sie dann auch nicht die Stärkste ist, drückt ihr V2-Zylinder-Motor doch (nur) 74 kW/100 PS auf die Kurbelwelle.[foto id=“501396″ size=“small“ position=“right“]

Die V-Strom setzt also mehr auf Umgänglichkeit und Handlichkeit, denn auf die Rekordjagd. Dafür spricht auch, dass sie serienmäßig Traktionskontrolle und ABS mitbringt. Zudem sind Frontscheibe und Federbein individuell justierbar, und im Zubehörprogramm finden sich für die große Tour schöne Extras wie Schutzbügel, Griffheizung oder auch Koffersystem. Zudem bietet sie brieftaschenfreundliche 12.000er-Wartungsintervalle. Mit einem Preis von 12.290 Euro liegt sie im vorderen Bereich der Konkurrenz.

Hofft Suzuki auf die Begeisterung der Tourenfahrer, baut Yamaha auf die Fans der nackten Roadster. So lancierte man Mitte 2013 die MT-09, ein unverkleidetes Funbike mit eindrucksvollen Daten und einem für die Marke ungewöhnlichen Motor, der von drei Zylindern befeuert wird. Das 850 Kubikzentimeter große Triebwerk leistet 85 kW/115 PS und treibt das nur gut 190 Kilo leichte Bike vehement voran. Zudem lässt sich das Motormapping per Tastendruck verändern, und auch am Fahrwerk gibt es wenig zu kritteln. Denn Skeptiker mutmaßten hinter dem sehr attraktiven Preis von 7.500 Euro Sparprogramme an Stellen, wo man sie [foto id=“501397″ size=“small“ position=“left“]nicht gleich wahrnimmt. Wer für die MT-09 ABS haben möchte, muss indes noch einmal 500 Euro draufblättern.

War die MT-09 der Kracher für die zweite Jahreshälfte 2013, so folgt ihr mit der kleinen Schwester MT-07 der nächste auf dem Fuß. Sie wird von einem Reihen-Zweizylinder-Motor angetrieben, der aus 690 Kubikzentimeter Hubraum eine Kraft von 55 kW/75 PS schöpft. Das Drehmoment liegt bei 68 Newtonmeter bei 6.500 Touren. Dank des Hubzapfenversatzes der Kurbelwelle von 270 Grad klingt der Motor kernig und produziert einen V2-ähnlichen Sound.

Fast noch mehr als die MT-09 ist die kleine Schwester auf Handlichkeit ausgelegt, wofür ihr Gewicht von nur 180 Kilo spricht. Verschiedene Motormappings werden für sie allerdings nicht angeboten. Dafür lässt sie sich für die Besitzer des Stufenführerscheins auch auf 48 PS drosseln. ABS gibt es gegen Aufpreis, das sich bei einem Einstandspreis von etwa 5.500 Euro hierzulande sicherlich viele Fans leisten werden. Aufgrund des Erfolges der MT-09 hat der Importeur übrigens vorsorglich 3.000 Exemplare geordert.[foto id=“501398″ size=“small“ position=“right“]

Einen seiner Klassiker hat Yamaha zudem für die neue Saison stark aufgefrischt. So wurde der Zweizylinder-Reihen-Motor der XT 1200 Super Ténéré überarbeitet, der nun mit 82 kW/112 PS zwei Pferdestärken mehr besitzt, zudem wurde die Leistungsdrosselung in den ersten drei Gängen vermindert. Außerdem gibt es überarbeitete Fahrmodi, einen vierfach verstellbaren Windschild, ein neues Cockpit mit Navihalterung und einen serienmäßigen Tempomaten. Der Preis indes wurde nicht verändert; er liegt für die Basis-Ténéré nach wie vor bei 14.300 Euro, die noblere Variante Worldcrosser kostet 1.000 Euro mehr.

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