Motorwäsche – Vorsicht vor zu viel Druck
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Wer seinem Auto etwas Gutes tun will, spendiert ihm jetzt eine intensive Pflege. Vor allem der Motorraum kann nach dem langen Winter eine gründliche Wäsche vertragen. Denn Salz und Streugut hatten in den vergangenen Monaten ausreichend Gelegenheit, sich in den Ritzen zu verstecken und Metall und Kunststoff anzugreifen.

Viel Wasser, wenig Druck

Ein Blick unter die Motorhaube klärt schnell, ob der Antrieb von einem grau-weißen-Schleier überzogen ist und dringend gepflegt werden muss. Dann hilft nur noch der Schlauch mit viel Wasser und wenig Druck. Da bei einer Wäsche Öle und Fette abgespült werden, darf sie nur auf speziellen Waschplätzen mit Ölabscheider durchgeführt werden. Und auch mit Kaltreiniger und anderen Lösemittel sollte man sparsam umgehen, da sie gegenüber Nichtmetallen aggressiv sind und außerdem fachgerecht entsorgt werden müssen.

Mindestabstand

Wer besonders vorsichtig arbeitet, klebt die elektrischen Geräte wie Motorsteuerung, Drehstromgenerator und Zündspule vor der Reinigung ab. Keinesfalls darf der Dampfstrahler direkt auf die Bauteile gehalten werden. Auch sollte der Abstand zwischen Düse und Motor mindestens einen halben Meter betragen. Durch den hohen Druck werden schnell elektrische Komponenten wie Steuergeräte oder Kabel zerstört, was teure Folgen haben kann. Anschließend wird der Motorraum mit Druckluft gründlich getrocknet und im Idealfall mit einem speziellen Schutzwachs versiegelt. Wem dies zu umständlich ist, der sollte die anspruchsvolle Aufgabe lieber einer Fachwerkstatt überlassen.

 

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