Stadt für Radler

Münster ist die deutsche Radler-Hauptstadt

Urteil: Alkoholmissbrauch rechtfertigt Fahrerlaubnisentzug Bilder

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Copyright: ADFCWilhelm Hörmann

„Tatort“-Kommissar Frank Thiel demonstriert es regelmäßig Millionen Fernsehzuschauern: Münster ist zum Radeln wie geschaffen. Das bestätigt auch der aktuelle Fahrradklima-Test des Allgemeinen Deutsche Fahrrad Clubs (ADFC). Demnach ist die Stadt in Westfalen wie im Vorjahr die fahrradfreundlichste Großstadt in Deutschland. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Karlsruhe und Freiburg. Das Schlusslicht ist Wiesbaden. Abgestimmt haben laut dem ADFC über 100 000 Radfahrer anhand von 27 Fragen, beispielsweise, ob Radfahren Spaß oder Stress bedeutet und ob die Stadt in letzter Zeit viel für den Radverkehr getan hat. Kriterien sind auch die Infrastruktur und die Häufigkeit von Konflikten mit anderen Verkehrsteilnehmern. Abzüge gab es etwa für das Dulden des Parkens auf Radwegen, ungeeignete Ampelschaltungen, ein fehlender Winterdienst für Radwege und Unterbrechungen durch Baustellen.“Eine gute Fahrradinfrastruktur schafft Anreize, auch mal mit dem Rad zur Arbeit oder zum Einkaufen zu fahren. Das bringt Vorteile für die Gesundheit und Zufriedenheit der Menschen – und entlastet die Stadt von Lärm und verstopften Straßen“, findet Ulrich Syberg, Bundesvorsitzender des ADFC. Investitionen in den Radverkehr seien Investitionen in die Zukunftsfestigkeit und Attraktivität einer Stadt.

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