Navi-Karten-Update: Autobauer teurer als Nachrüster
Navi-Karten-Update: Autobauer teurer als Nachrüster Bilder

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Navigationsgeräte mit veraltetem Karten-Material führen Autofahrer häufig in die Irre. Daher ist von Zeit zu Zeit eine Aktualisierung sinnvoll. Trotz des hohen Preises von fest eingebauten Geräten der Automobilhersteller geht ein Karten-Update richtig ins Geld. Bei einigen Modellen ist zwar dieser Service für eine begrenzte Zeit kostenlos. Danach aber kostet eine Karte für Europa bis zu 300 Euro.

„Neue“ Karten häufig schon veraltet

Und häufig ist diese nicht einmal aktuell. Denn obwohl Kartenanbieter mindestens alle drei Monate Aktualisierungen anbieten, erneuern viele Autohersteller die Straßendaten nur einmal im Jahr, zeigt ein Vergleich der Zeitschrift AUTO Straßenverkehr.

Ältere Pkw bekomme keine Updates mehr

Und damit nicht genug: Für ältere Pkw-Modelle bieten manche Automobilhersteller überhaupt keine aktuellen Karten-Updates für ihre fest eingebauten Geräte mehr an. So zum Beispiel Opel für den Omega, bei dem die „neueste“ Aktualisierung der Karten 2011 stattgefunden hat und danachauch nicht mehr fortgeführt wurde. Und das, obwohl der Kartenlieferant neuere Versionen im Angebot hat. Navi-Nachrüstspezialisten aktualisieren ihr Kartenmaterial dagegen meist viermal im Jahr. Anders als bei einigen Autoherstellern gibt es die Straßendaten bei den Geräteproduzenten im eigenen Online-Shop – und das recht günstig. So verlangt TomTom zum Beispiel für das Europamaterial bei vielen Geräten nur rund 70 Euro. Viele Anbieter offerieren zudem kostenlose Abo-Dienste, die sich zum Beispiel bei Garmin und TomTom über die Lebensdauer des Geräts erstrecken.

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