Neuer Bosch-Parkpilot zum Nachrüsten
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Eine neue, technisch verbesserte Generation von Einparkhilfen zum Nachrüsten bietet Bosch jetzt mit dem neuen Parkpilot URF7 für alle gängigen Fahrzeugmodelle als Heck- und Frontversion an. Neueste Ultraschalltechnologie und die Absicherung der Fahrzeugecken ermöglichen eine lückenlose Hinderniserkennung bis zu einer Entfernung von 1,5 Metern, bei der auch kleine Hindernisse sicher erfasst werden.

Der Parkpilot eignet sich auch für Fahrzeuge mit Anhängerkupplung. Die Sensoren besitzen ein besonders kleines Gehäuse und lassen sich so – am besten in Wagenfarbe lackiert – unauffällig in die hintere und vordere Stoßstange integrieren.

Die Sensoren arbeiten nach dem Puls-Echo-Prinzip, bei dem das System unhörbare Schallwellen sendet, die von den Hindernissen reflektiert werden. Aus der Zeit, die die Schallwellen für Hin- und Rückweg benötigen, wird der Abstand zum Hindernis errechnet. Der Fahrer wird über optische und akustische Signale sowie ein Leuchtdiodenband über die Annäherung an das Hindernis informiert.

Bosch, weltweiter Marktführer für ultraschallbasierte Parkassistenzsysteme, liefert bereits seit 1994 Einparkhilfen für die Erstausrüstung. Viele Fahrzeuge sind allerdings nur mit einer Heck-Einparkhilfe ausgerüstet. Die Stuttgarter bieten auch für diese Fahrzeuge eine Einzellösung für den nachträglichen Einbau in die vordere Stoßstange, die unabhängig von einem Hecksystem nachgerüstet werden kann. Alle Parkpilot-Nachrüstsysteme entsprechen in Funktionalität und Qualität den Systemen, die ab Werk in der Erstausrüstung verwendet werden.

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Gast auto.de

Februar 16, 2010 um 2:23 pm Uhr

Es gibt schon seit mehreren Jahren deutlich bessere Systeme als das von Bosch. Allerdings eingeschränkt auf Fahrzeuge mit Kunststoffstoßstange. Aber die haben außer Oldteimern ja wohl inzwischen fast alle. Für technisch interessierte hier einige Details: In die sorgfältig gereinigte hintere Stoßstange wird ein selbstklebender Aluminiumstreifen über die ganze Breite eingeklebt. Dieser Streifen arbeitet als eine Art Antenne (genauer als Elektrode einer kapazitiven Meßbrücke) und erkennt in kapazitiver Abtastung jedes auch noch so kleine Hindernis ab 10 cm über dem Erdboden.. Egal, wie klein und aus welchem Material. Auf einem kleinen Monitor wird dann das Hindernis in Lage und Größe exakt angezeigt, und das in einer Entfernung von 1,2 Meter bis Null Zentimeter. Der Kostenpunkt betrug vor etwa drei Jahren um die 85 Euro. Für diesen Betrag bekommt man heute allerdings schon eine wasserdichte Rückfahrkamera mit Infrarotscheinwerfer und Farbmonitor. Dafür ist der Näherungssensor allerdings witterungsunempfindlich und zuverlässiger. Gerade bei Matschwetter haben da Kamerasysteme in Bodennähe ihre Probleme. Aber auch Ultraschallsensoren sind empfindlich gegenüber grober Verschmutzung und haben nur eine eingeschränkte Lebensdauer (ca. 4 Jahre). Da sie aber nur beim Einparken aktiv sind, dürfte das wohl keine Rolle spielen. Wolli

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