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Nissan-Historie (14): Autos aus Europa

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Bis 2016 will Nissan zur absatzstärksten asiatischen Automobilmarke in Europa aufsteigen. Seit knapp 30 Jahren kommen die Autos der Marke auch längst nicht mehr alleine aus Japan. Heute laufen rund 70 Prozent der Fahrzeuge, die Nissan in Europa verkauft, von den Produktionsbändern in Großbritannien, Spanien und Russland. Den Anfang machte der Patrol. Er wurde 1983 zum Spanier, als in Barcelona das neu gegründete Unternehmen Nissan Motor Iberica die Fertigung des Geländewagens als erstem Nissan-Modell aus der alten Welt aufnahm.

Drei Jahre zuvor hatte Nissan den spanischen Hersteller Motor Iberica übernommen. Die Nissan-Exporte aus Japan in alle Welt hatten da bereits die Marke von zehn Millionen Einheiten überschritten, und das Ziel einer lokalen Produktion gewann immer mehr an Bedeutung – nicht allein, um nah am Kunden und seinen Bedürfnissen zu sein, sondern auch, um sich von den Importbeschränkungen der Europäischen Gemeinschaft zu lösen. Heute spricht neben der höheren Flexibilität vor allem die Unabhängigkeit von Wechselkurseinflüssen für die Produktion in Europa.

Nissan baute den neuen Produktionsstandort in den 1980er und 1990er Jahren weiter aus; Nissan Motor Iberica wurde zu einem wichtigen Standbein vor allem für das Geschäft mit Nutzfahrzeugen und Geländewagen in Europa. Heute laufen in Spanien an den beiden Standorten Barcelona und Avila Pathfinder und Navara sowie Primastar und NV200 vom Band. Als weltweit einziger Standort wird das Werk mit seinen rund 3500 Beschäftigten noch im laufenden Geschäftsjahr 2013 die Produktion des elektrisch betriebenen e-NV200 aufnehmen. Rund 100 Millionen Euro werden in den Ausbau der Fertigung investiert; in diesem Zuge entstehen auch rund 700 neue Jobs bei Nissan und den örtlichen Zulieferern.

Drei Jahre nach dem Beginn der Patrol-Produktion in Spanien reiste am 8. September 1986 die britische Premierministerin Margaret Thatcher in den Nordosten Englands, um dort ein neues Automobilwerk zu eröffnen: Die Erfolgsgeschichte von Nissan in Sunderland begann. Dazu malte sie das zweite Auge auf eine japanische „Daruma“-Puppe. Zuvor hatten bereits Prinz Charles und Prinzessin Diana bei einem Besuch des japanischen Nissan-Werks in Zama das erste Auge der Puppe, eines traditionellen japanischen Glückssymbols, gemalt.

Das traditionelle Ritual scheint geholfen zu haben: In der Folge prägte das Werk von Nissan Motor Manufacturing UK die Geschichte der britischen Fahrzeugproduktion wie kaum ein anderes zuvor. Liefen im ersten Jahr lediglich 5139 Nissan Bluebird von den Bändern, so wurde 2010 mit 423 262 Einheiten ein neuer Produktionsrekord in der Geschichte des Landes aufgestellt. Bis heute hat Nissan rund 6,5 Millionen Fahrzeuge von zwölf Modellreihen in Sunderland gefertigt, darunter die Modelle Bluebird, Primera, Micra, Almera, Note, Qashqai und Juke.

Vor allem der Erfolg des Qashqai sorgt für eine neue Rekordmarke nach der anderen; so avanciert er zum Fahrzeug aus britischer Produktion, das am schnellsten die Millionenmarke überschritten hat. Ab 2013 läuft in Sunderland außerdem das Elektroauto Leaf vom Band; die modernen Lithiumionen-Batterien werden in einem neuen Werk am gleichen Standort gefertigt.

Das dritte Standbein von Nissan in Europa steht seit 2009 in St. Petersburg. Dort produziert das Unternehmen in mittlerweile drei Schichten die Modelle X-Trail, Murano und Teanan.

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