Hyundai i30 Turbo

Nürburgring: Hyundai schaltet den Doppel-Turbo ein

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Es ist die „Königsdisziplin“ für jeden Autobauer im Motorsport: das 24-Stunden-Rennen. Auf der ganzen Welt gibt es gerade einmal eine Handvoll dieser Langstrecken-Klassiker. Der berühmteste „Marathon“ für alle Rennwagen sind die 24 Stunden von Le Mans. Außerdem wird noch im belgischen Spa und in Daytona in den USA rund um die Uhr gefahren. Und es gibt auch noch das älteste Langstreckenrennen Amerikas: die 12 Stunden von Sebring. Doch keines dieser Rennen hat so einen Mythos wie die 24 Stunden auf dem Nürburgring.

Die legendäre Nürburgring-Nordschleife

Das liegt in erster Linie an der legendären Nordschleife. Sie wird weltweit von allen Rennfahrern geliebt und zugleich gefürchtet. Und deshalb heißt die Nordschleife auch die "Grüne Hölle". Diesen Spitzennamen hat die Strecke übrigens einst von dem dreimaligen Formel-1-Weltmeister Sir Jacky Stewart bekommen.In Le Mans kämpfen Audi, Porsche und Toyota in der Königsklasse "LMP" in diesem Jahr um die Langstrecken-Krone. Diese Rennwagen sind allerdings weit weg von einem Alltagsauto. Wesentlich mehr Nähe zur Serie haben da die 24 Stunden auf dem Nürburgring. Jahr für Jahr pilgern im Mai mehr als 200.000 Motorsport-Fans in die Eifel, um dieses Spektakel hautnah mitzuerleben. Ein Sieg bei diesem Klassiker in der jeweiligen Fahrzeug-Klasse ist für jeden Autobauer so etwas wie ein Ritterschlag.
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Hyundai i30 mit Doppelturbo

Vor allem Hyundai Motor Deutschland hat das erkannt und schaltet jetzt im wahrsten Sinne des Wortes den „Doppel-Turbo“ ein. Nach dem tollen Klassensieg 2014 mit dem Veloster Turbo ist die Marke auf den Geschmack gekommen: Denn neben dem Veloster schickt Hyundai in diesem Jahr mit dem i30 Turbo ein zweites, seriennahes Modell auf die Piste. Die Idee dahinter: Gerade mit dem i30 soll ein breites Publikum angesprochen werden. Die Autobauer starten vor allem aus einem ganz besonderen Grund beim 24-Stunden-Rennen, erklärt Hyundai-Geschäftsführer Markus Schrick: „Wir wollen beide Autos ins Ziel bringen und damit die Qualität und die Zuverlässigkeit unserer Fahrzeuge unter Beweis stellen.“ Jedes Team und jedes Auto, das nach der wilden Jagd einmal rund um die Uhr die Zielflagge sieht, darf sich wie ein Gewinner fühlen. Hyundai ist beispielsweise mit seinen beiden seriennahen Fahrzeugen in der Klasse SP2T am Start: Dabei handelt es sich um Rennwagen mit Turbomotor bis 1.620 ccm Hubraum. „Wir setzen unser Langstreckenprogramm nicht nur fort, sondern weiten es noch aus“, betont Hyundai-Geschäftsführer Markus Schrick, der immer wieder gerne selbst am Steuer der Rennwagen sitzt.

Seit Oktober 2014 ist in der Motorsportabteilung des in Saarbrücken beheimateten Hyundai-Autohauses Schumann aus dem Serienfahrzeug i30 Coupe Turbo ein seriennahes Rennauto entstanden. Im neuen i30 kommt das 230 PS starke Triebwerk zum Einsatz, mit dem auch schon Erfahrungen im Veloster gesammelt wurden. „Wir haben uns darauf konzentriert, den i30 leichter zu machen. Sein Grundkonzept aus der Serie mit einer Mehrlenkerachse verspricht eine gute Fahrbarkeit“, erklärt Teamchef Peter Schumann.Und warum macht eine Marke wie Hyundai eigentlich Motorsport? Ganz einfach, sagen die Experten: Mit einem Rennwagen wird Sportlichkeit demonstriert und es werden Emotionen geweckt. Beim 24-Stunden-Rennen am Nürburgring kann man das sehen, fühlen, riechen und weitererzählen. Und wer weiß: Vielleicht gelingt Hyundai mit der Doppelspitze ja ein Doppelsieg. Das wäre sicher die perfekte Werbung und bestes Timing: Denn parallel zum Rennen steht der Hyundai i30 Turbo dann auch beim Händler zur Probefahrt bereit.

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