Obama Motors steht: Insolvenzverfahren für GM wird heute beendet

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Nach nur 40 Tagen wird heute, Freitag, 10. Juli 2009, das Insolvenzverfahren für den angeschlagenen US-Autoriesen General Motors (GM) abgeschlossen. Damit erlischt die alte GM-Firma. Die überraschend schnelle Abwicklung wurde möglich durch die 50 Mrd. US-Dollar, die die amerikanische Regierung in den Plan gesteckt hat. Im Laufe des Freitags wird Whitacre gemeinsam mit Henderson eine Pressekonferenz geben und sich danach sowie an den folgenden Tagen mit Topmanagern und Aufsichtsräten treffen.

Die neue GM wird nur noch 48 Mrd. US-Dollar Schulden haben anstelle von 176 Mrd. US-Dollar. Die Zahl der Mitarbeiter sinkt von 91 000 auf 68 500, die Anzahl der Marken von acht auf vier, die Zahl der Händler von 5900 auf 3600. US-Präsident Barak Obama installierte Edward E. Whitacre Jr, einen ehemaligen Top-Manager von AT&T im Board des neuen Unternehmens. Er war von der Auto-Task-force des Präsidenten vorgeschlagen worden und soll dem aktuellen GM-Management streng auf die Finger schauen. In einem ersten Gespräch mit GM-Chef Frederick (Fritz) Henderson hat Whieacre – wie er berichtete – dem Management die großen Erwartungen der US-Administration erläuterte.

Eine erste Sitzung des neuen Boards ist für Anfang August geplant. Es hat den Anschein, dass der Aufsichtsrat bei der Besetzung des GM-Vorstands den Vorschlägen von Fritz Henderson folgen wird. Danach wird Bob Lutz (77) im Board für die Entwicklungsstrategie verantwortlich bleiben. Die US-Regierung, die nun 60 Prozent des neuen GM-Unternehmens besitzt, will noch in diesem Monat vier weitere Mitglieder für das 13-köpfige Board of Directors benennen. Ein weiteres Mitglied wird von der kanadischen Regierung benannt werden, die zwölf Prozent an der neuen GM hält. Stephen Girsky wird die Auto-Gewerkschaft United Auto Workers (UAW) in diesem Geremium vertreten. UAW hält 17,5 Prozent an der neuen GM-Gesellschaft. Die neuen Mitglieder des Boards werden in aller Regel die Mitglieder ersetzen, die besonders eng mit dem alten GM-Chef Rick Wagoner zusammengearbeitet haben. Sechs Mitglieder des alten Boards werden auch im Neuen bleiben, darunter Neville Isdell, der ehemalige Coca Cola-Chef, Kent Kresa, ehemals Chef von Northrup Grumman, der ehemalige Ernst & Young-Chef Phil Laskawky.

Die vier Marken, die in der neuen GM-Company unterkommen, sind Chevrolet, Cadillac, Buick und GMC. Verkauft werden Hummer, Saturn, Saab und Pontiac.

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