Oldtimer-Rallyes: Vor dem Start zum Sicherheitscheck
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Benzin liegt in der Luft. Blitzendes Chrom und auf Hochglanz polierter Lack glänzen bei den rund 1 500 Fahrzeugen bei den vierten „Schloss Dyck Classic Days“ in Jüchen nahe Mönchengladbach im Sonnenschein um die Wette. Vor jedem Start müssen sich die automobilen Klassiker wie immer zunächst den strengen Blicken von Experten stellen.

Die rüstigen Oldies sind bereits mehrere Jahrzehnte „auf Achse“. Bevor sie bei Gleichmäßigkeitsprüfungen oder Beschleunigungsrennen an den Start gehen dürfen, nehmen Fachleute von Prüforganisationen die Technik und Mechanik genau unter die Lupe. Rund 200 Fahrzeuge finden sich in Jüchen allein beim TÜV Rheinland ein. Lenkung, Räder, Reifen und Beleuchtung werden geprüft, Bremsen auf ihre Tauglichkeit kontrolliert. „Bei diesen Fahrzeugen finden wir jedoch wegen des exzellenten Pflege- und Wartungszustandes nur selten Auffälligkeiten“, erklärt TÜV Rheinland-Regionalleiter Wolfgang Hörnes.

Ölverluste an Motor und Getriebe lassen sich trotz der Kontrollen nicht vollständig vermeiden. Auch tropfendes Kühlwasser gibt es immer. Sogenannte „Tropfpappen“ werden deshalb unter die abgestellten Fahrzeuge gelegt. [foto id=“95717″ size=“small“ position=“right“]Diese saugfähigen Unterlagen verhindern, dass Schadstoffe in den Boden eindringen und das Grundwasser verschmutzen.Neben den Checks können sich Besucher und Teilnehmer von Oldtimer-Veranstaltungen beim TÜV und den anderen Prüforganisationen über die Besonderheiten für die automobilen Klassiker informieren. Die Fachleute kennen beispielsweise die genauen Vergabekriterien für die begehrten H-Nummernschilder. Die gibt es nämlich nur für „kraftfahrtechnisches Kulturgut“.

Die alten Schätzchen müssen sich also weitgehend im Originalzustand befinden oder fachmännisch restauriert worden sein, Rostnester sind tabu.

Außerdem vermitteln die Sachverständigen Kontakte zu Karosserie-, Lack- oder Lederspezialisten zur fachgerechten Restauration die Klassiker. Sie helfen auch bei der Beschaffung neuer Papiere für sogenannte Scheunenfunde, also Autos ohne vorhandene Fahrzeugunterlagen wie eine Betriebserlaubnis. Benjamin Palm/mid

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