Peugeot Boxer: Transporter-Multitalent
Peugeot Boxer: Transporter-Multitalent Bilder

Copyright: Peugeot

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Für den ganz großen Transportbedarf hat Peugeot den Boxer im Programm. Jetzt startet die vierte Generation des seit 1994 produzierten vielseitigen Transporters. Er wird mit den nahezu baugleichen Modellen Citroen Jumper und Fiat Ducato in einem gemeinsamen Werk in Italien produziert. Das Nutzfahrzeug empfiehlt sich mit einer Vielzahl an Karosserievarianten und Ladekapazitäten für die unterschiedlichsten gewerblichen Einsatzbereiche.

Die Front des robusten Lastesels ziert ein breiter, vom neuen Peugeot 308 inspirierter Kühlergrill. Die an Katzenaugen erinnernden Scheinwerfer kommen optional auch mit LEDs daher. Besonders praktisch: zwei rechteckige Öffnungen aus stabilem Kunststoff im vorderen Stoßfänger dienen als Trittmulden zum leichten Säubern der Frontscheibe. Viel Wert hat Peugeot beim neuen Boxer auf Langlebigkeit und Stabilität der Materialien gelegt. So wurde die Karosseriestruktur steifer, die verstärkten Hecktüren und die seitlichen Schiebetüren erhielten eine verbesserte Öffnungsmechanik. Zudem wurden die Bremsen größer dimensioniert.[foto id=“511099″ size=“small“ position=“right“]

Serienausstattung

Zur Serienausstattung des recht komfortabel gefederten Lademeisters gehören Fahrerairbag, elektrische Fensterheber sowie ESP mit ASR und Berganfahrhilfe. Die optional erhältliche Traktionskontrolle beinhaltet eine neue, über einen Schalter im Cockpit aktivierbare Bergabfahrhilfe. Damit lässt sich das Fahrzeug auf Strecken mit mindestens acht Prozent Gefälle konstant unter 30 km/h bewegen, ohne Gas- oder Bremspedal zu betätigen. Das ist sehr hilfreich auf steinigem oder matschigem Untergrund. Als Sonderausstattung kann für den neuen Boxer jetzt ein Spurhalteassistent geordert werden. Der langanhaltende Warnton, der ertönt, wenn ohne zu blinken eine durchgezogene oder gestrichelte Linie überfahren wird, ist allerdings nervtötend. Ebenfalls neu und ab der mittleren Ausstattungsstufe serienmäßig ist ein Tempomat. Auch Park-Sensoren am Heck sowie eine Rückfahrkamera sind jetzt für den Transporter erhältlich.

Es gibt den Boxer in zahllosen Varianten

Als Kastenwagen ist er mit und ohne seitliche Schiebefenster und in vier Längen von 4,96 Meter bis 6,36 Meter bestellbar. Drei unterschiedliche Radstände mit 3,00 Meter, 3,45 Meter und 4,04 Meter, drei Höhen sowie drei Ausstattungen stehen zur Wahl. Das zulässige Gesamtgewicht der Varianten beträgt 2,8 Tonnen bis 4,0 Tonnen. Das Ladevolumen reicht von acht Kubikmeter bis 17 Kubikmeter, die Nutzlast von 955 Kilogramm bis 1 790 Kilogramm.[foto id=“511100″ size=“small“ position=“left“]

Darüber hinaus kann der Boxer auch als Pritschenfahrzeug mit Einfach- oder Doppelkabine als Drei- oder Siebensitzer, als Kipper sowie in verschiedenen Ausbauversionen beispielsweise als Fahrgestell mit Einfach- oder Doppelkabine oder als Plattform-Fahrgestell geordert werden. Auch eine Kombi-Version für den Transport bis zu neun Personen ist im Angebot, sie spielt in Deutschland jedoch nur eine untergeordnete Rolle. Der günstigste Boxer – der 4,96 Meter lange geschlossene Kastenwagen mit kurzem Radstand – kostet 24 450 Euro ohne Mehrwertsteuer.

Motoren

Für den Antrieb steht nach wie vor der 2,2-Liter-Turbodiesel in den drei Leistungsstufen von 81 kW/110 PS bis 110 kW/150 PS und 250 Nm bis 350 Nm maximalem Drehmoment zur Wahl. Das modifizierte Einspritzsystem wird jetzt von Continental geliefert. Ebenfalls im Angebot: ein Dreiliter-Selbstzünder mit 130 kW/177 PS und 400 Newtonmeter. Benziner oder Gasversionen sind nicht im Programm. Die Motoren sind jeweils an ein Sechsgang-Schaltgetriebe gekoppelt. Sie stammen von Fiat und erfüllen lediglich die Euro-5-Norm, sind jetzt aber durchweg sparsamer. Die Normverbräuche konnten bis zu 1,3 Liter je 100 Kilometer auf 6,8 Liter bis 8,9 Liter (180 g CO2/km bis 236 g CO2/km) gesenkt werden. Mit der optionalen Start-Stopp-Automatik, die für die Ausführungen mit 96 kW/130 PS- und 110 kW/150 PS-Version erhältlich ist, [foto id=“511101″ size=“small“ position=“right“]soll der Spritkonsum um weitere 0,5 Liter sinken. Peugeot hat die Wartungsintervalle um 8 000 Kilometer auf 48 000 Kilometer oder zwei Jahre angehoben. Die Ventilsteuerkette muss nicht ersetzt werden, auch das spart Betriebskosten. Ab Mitte 2015 erhält der Boxer Euro-6-Motoren des PSA-Konzerns (Peugeot/Citroen).

Plus: viele Karosserievarianten, hohe Nutzlast und Ladekapazität, jetzt zahlreiche Assistenzsysteme erhältlich.

Minus: Warnton des Spurhalteassistenten langanhaltend und laut.

Martina Göres/mid

Technische Daten Peugeot Boxer (Transporter)

drei Radstände 3,00 m, 3,45 m und 4,04 m
vier Längen 4,96 m, 5,41 m, 6,00 m, 6,36 m
drei Höhen 2,25 m, 2,52 m, 2,76 m
Ladevolumen 8 cbm bis 17 cbm
Nutzlast 955 kg bis 1 790 kg
   
Motorisierung 2,2-Liter-Vierzylinder-Common-Rail-Diesel mit 81 kW/110 PS
max. Drehmoment 250 Nm bei 1 750/min
Höchstgeschwindigkeit 145 km/h
Verbrauch 6,8 l/100 km
CO2-Ausstoß 180 g/km
Preis ab 24 450 Euro
   
Motorisierung 2,2-Liter-Vierzylinder-Common-Rail-Diesel mit 96 kW/130 PS
max. Drehmoment 320 Nm bei 1 800/min
Höchstgeschwindigkeit 155 km/h
Verbrauch 6,8 l/100 km
CO2-Ausstoß 180 g CO2/km
Preis ab 26 350 Euro
   
Motorisierung 2,2-Liter-Vierzylinder-Common-Rail-Diesel mit 110 kW/150 PS
max. Drehmoment 350 Nm bei 1 750/min
Höchstgeschwindigkeit 162 km/h
Verbrauch 6,8 l/100 km
CO2-Ausstoß 180 g CO2/km
Preis ab 27 950 Euro
   
Motorisierung 3,0-Liter-Vierzylinder-Common-Rail-Diesel mit 130 kW/177 PS
max. Drehmoment 400 Nm bei 1 400/min
Höchstgeschwindigkeit 171 km/h
Verbrauch 7,7 l/100 km
CO2-Ausstoß 203 g CO2/km
Preis ab 30 250 Euro

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