Porsche Boxster Spyder

Test Porsche Boxster Spyder: Der reinste Roadster
auto.de Bilder

Copyright: Porsche

auto.de Bilder

Copyright: Porsche

auto.de Bilder

Copyright: Porsche

auto.de Bilder

Copyright: Porsche

Ein Porsche ist ein Porsche ist ein Porsche. Und doch teilen die Schwaben ihre Baureihen in immer neue Varianten auf. Jüngstes Beispiel ist der neue Boxster Spyder. Eine besonders leichte und leistungsfähige Version des zweisitzigen Roadsters, die einzig dem Spaß am sportlichen Fahren dient.

Historie trifft Moderne

Das neue Boxster-Spitzenmodell mischt Stilelemente legendärer Porsche-Rennwagen mit Kennzeichen aktueller Modell-Varianten. So zitieren die zwei Höcker, die so genannten Streamliner, hinter den Kopfstützen über den langen Heckdeckel den 718 Spyder aus den 1960er-Jahren. Auch das manuelle Faltverdeck erinnert an frühere Roadster, die nach hinten gespannten Finnen betonen die charakteristische Silhouette. Bug- und Heckteil wiederum stammen vom Cayman GT4 und betonen den Hochleistungssportwagen. Zehn Millimeter länger und elf Millimeter flacher als der Boxster GTS duckt sich der neue Top-Roadster über den Asphalt. Im Bug fallen die drei großen, schwarz vergitterten Einlassöffnungen auf.

Ursprünge des Roadsters

"Der Boxster Spyder ist die Rückbesinnung auf die Ursprünge des Roadsters als offenes, zweisitziges Fahrzeug", sagt Stefan Weckbach, Entwicklungsleiter der Baureihen Boxster und Cayman. Die Gleichung dafür lautete: stärkster Motor und weniger Gewicht gleich schnellster und dynamischster Boxster aller Zeiten.
auto.de

Copyright: Porsche

Diktat des Leichtbaus

Vor allem dem Diktat des Leichtbaus wurde alles andere untergeordnet. Angefangen beim großflächigen Alu-Heckdeckel, den Sportschalensitzen, weniger Dämmschutz sowie dem puristischen Verdeck, das von Hand auf- und zugeklappt wird und mit unbeheizter Kunststoff-Heckscheibe rund elf Kilogramm weniger wiegt als das normale Automatikverdeck des Boxster. Für den Fahrer bedeutet das, auch wenn es gegenüber dem unhandlichen Vorgänger in puncto Alltagstauglichkeit deutlich verbessert wurde, ein ganz schönes Gefummel, bis man es elektrisch entriegelt, die Finnen ausgehängt, umgekehrt ins Verdeck gesteckt, den Heckdeckel aufgeklappt, das Faltverdeck abgelegt und den Heckdeckel geschlossen hat. Während der Fahrt oder bei einem kurzen Ampelstopp geht das nicht. Aussteigen muss man dazu immer, und hoffen, das es gerade nicht regnet. „Roadster in Reinkultur“ nennt Porsche den Boxster Spyder auch.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Fahrbericht Ford Puma 1.0 Hybrid: Nicht immer geschmeidig wie eine Raubkatze

Fahrbericht Ford Puma 1.0 Hybrid: Nicht immer geschmeidig wie eine Raubkatze

Beiß‘ nicht gleich in jeden Apfel

Beiß‘ nicht gleich in jeden Apfel

Fahrbericht BMW M235i Gran Coupé x-Drive: Ein Tastendruck genügt

Fahrbericht BMW M235i Gran Coupé x-Drive: Ein Tastendruck genügt

zoom_photo